Salzburger Handelskammer

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Die Salzburger Handelskammer war eine Vorgängerorganisation der Wirtschaftskammer Salzburg.

Geschichte

Vor dem Erwerb des eigenen Kammergebäudes war die Handels- und Gewerbekammer für das Herzogtum Salzburg im Haus der Samenhandlung Stumpp am Universitätsplatz untergebracht. Ihr letzter Präsident war von Juni 1932 bis Dezember 1935 Josef Schließlberger. An seine Stelle trat am 1. Februar 1936 als Regierungs-Kommissär Hofrat Dr. Julius Kury.

Das Kammergesetz aus dem Jahr 1937 enthielt im wesentlichen nur organisatorische Neuerungen, während der Wirkungskreis im allgemeinen der gleich geblieben war.

Am 2. Februar 1938 fand die konstituierende Hauptversammlung der Salzburger Handelskammer statt, die im Auftrag des Bundesministeriums für Handel und Verkehr einberufen wurde. Auf der Tagesordnung standen außer der Konstituierung der Kammer die Wahl des Präsidenten und eines korrespondierenden Mitgliedes, die Wahl der Kammerausschüsse und Kammervertretungen.

Mit diesen Neuwahlen trat die Kammer wiederum in eine Zeit der Selbstverwaltung ein.

Zum Präsidenten wurde der Salzburger Vizebürgermeister Hamilkar Haupt gewählt, zu Vizepräsidenten Landstand Alois Dick (Saalfelden) für den Handel, Landstand Friedrich Gugg (Straßwalchen) für das Gewerbe und Oberst i. R. Ludwig Stepski-Doliwa für die Industrie; korrespondierendes Mitglied wurde Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl.

Am 10. Jänner 1973 gründeten die Stadt Salzburg, das Land Salzburg und die Handelskammer Salzburg die „Salzburger Ausstellungs Zentrum Ges.m.b.H.“. Alle drei Körperschaften beteiligten sich mit je fünf Millionen Schilling (~ 363.000 Euro). Der erste Geschäftsführer war Gerhard Groß.[1]

Mit 1. Jänner 1999 wurde das Handelskammergesetz von 1946, das in den über fünfzig Jahren seiner Gültigkeit elf Mal novelliert worden war, durch ein neues Wirtschaftskammer-Gesetz ersetzt.

Quelle

Einzelnachweis

Zeitfolge