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Georg Oberschneider

Georg Oberschneider (* 18..; † 28. Juli 1931 in Zell am See[1]) war ein Zeller Fremdenverkehrs- und Flugpionier der Zwischenkriegszeit.

Leben

Oberschneider war Inhaber einer Gewerbeberechtigung zur Bootsvermietung[2] und seit Jänner 2001 einer Konzession der Bezirkshauptmannschaft für das Schiffergewerbe mit gewöhnlichen hölzernen Ruderbooten auf dem Zeller See; von 1924 bis 1935 betrieb er das Elektroboot „Rudolf Rieman“.[3]

Im Jahr 1927 beschäftigte der für seine Flugbegeisterung bekannte Oberschneider den Piloten Hans Guritzer für Rundflüge am Zeller See. 1928 suchte er bei der Stadtgemeinde um eine Pachtwiese im Zeller Moos an. So entstand ein kleiner "Behelfsflugplatz" − der Ursprung des Flugplatzes Zell am See.[4]

Straßenbenennungen

Nach Georg Oberschneider ist im Süden der Stadt Zell am See die Georg-Oberschneider-Straße, die in unmittelbarer Nachbarschaft des Flugplatzgeländes verläuft, benannt.

Einzelnachweise

  1. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 30. Juli 1931
  2. Fink, Barbara: Die See-Schifffahrt historisch betrachtet. In: Der Hippolyt 18.pdf Nr. 18 – Juni 2005.
  3. www.petri-heil.net: Wem gehört der Zeller See?
  4. Scholz, Horst: Zeller Fliegerei historisch betrachtet. In: Der Hippolyt Nr. 7 – September 2002; Flugplatz Zell am See, Geschichte.