Jakobischützen zu St. Jakob am Thurn

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Jakobischützen, historische Aufnahme v. nach 1950
Jakobischützen in St. Jakob am Thurn.jpg
Jakobireiter am Heldenplatz

Die Jakobischützen zu St. Jakob am Thurn sind ein Schützenverein aus St. Jakob am Thurn.

Geschichte

1476 entstand die die Jakobibruderschaft wegen der Türkengefahr als Bauernwehr. Nach der Bannung der Türkengefahr sahen die Mitglieder der Bruderschaft ihre Aufgabe in der Betreuung der pilgernden Wallfahrer, in der Pflege des christlichen und heimatlichen Brauchtums und in der Umrahmung von kirchlichen Festen. 1738 wurde ihr Schützentanz erstmals aufgeführt.

Mit der Neugründung 1926 wurde der Name „Jakobischützen zu St. Jakob am Thurn“ festgelegt. 1956 feuerten die Schützen mit ihren Prangerstutzen einen Ehrensalut für US Präsident Harry Truman, der einen Freund auf Gut Risol in St. Jakob besuchte. 1988 waren die Jakobischützen Ehrenkompanie beim Besuch Johannes Paul II in Salzburg. Anlässlich der 540-Jahr-Feier am 29. Juli 2016 erschien die Vereinschronik von Martin Krispler.

Jährlich findet um den Jakobitag, genauer am letzten Sonntag im Juli, zu Ehren ihres Schutzpatrons des hl. Jakobus d. Ä. der Jakobi-Kirtag statt. Am Nachmittag wird der historische Schützentanz aufgeführt.

Zur Zeit hat der Verein 73 aktive Schützen sowie 2 Marketenderinnen und wird von Hauptmann Anton Hager (junior) angeführt. Von den Bewohnern werden sie wegen ihrer Kleidung "Rotmantei" genannt.

ein tierisches Vereinsmitglied

Besondere Aufmerksamkeit am Wiener Heldenplatz zog beim Festakt zu 100 Jahre Republik Österreich am 21.10.2018 eine Dame namens „Flora“ auf sich. Das Pferd der Jakobischützen aus Sankt Jakob am Thurn trug Fahnenträger Anton Hager, der scherzte: „Nein, wir sind nicht nach Wien geritten, Flora ist bequem mit dem Pferdetransporter gereist.“ Nur eine Geschichte von vielen, die an diesem historischen Sonntag am Wiener Heldenplatz von Salzburgern geschrieben wurde.“

Hauptleute

1926–1929: Hermann Elsenhuber, Bärnkarbauer
1929–1934: Karl Birglechner, Oberthurnhof
1934–1954: Anton Hager, Kalchgrubbauer
1954–1979: Johann Windhagauer, Sillerbauer
1979–2003: Franz Hager
seit 2003: Anton Hager, Kalchgrubbauer

Bildergalerie

Quelle

https://www.meinbezirk.at/tennengau

Weblinks