Mannlkarscharte

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Reichenspitzgruppe: Mittig die Reichenspitzgruppe von Königsleiten aus betrachtet, bestehend aus (v.l.n.r.) Mannlkarkopf, Gabler, Reichenspitze, Hahnenkamm und Wildgerlosspitze mit Speicher Durlaßboden , am linken Bildrand die Wildkarspitze, am Rechten die Berge des Schönachtals
Die Reichenspitzgruppe vom Unteren Gerlossee an der Zittauer Hütte aus betrachtet; mittig der Gabler (links), links davon befindet sich die Mannlkarscharte, rechts im Bild die Reichenspitze, am rechten Bildrand der Hahnenkamm

Die Mannlkarscharte ist eine Scharte im Südwesten im Pinzgau im Süden des Wildgerlostals. Es gehört zu den Hohen Tauern und befindet sich in 2 814 m ü. A. Höhe.

Allgemeines

Die Scharte, die sich im Südosten der Gemeinde Krimml erhebt, befindet sich südlich des Unteren Gerlossees. Östlich erhebt sich der Mannlkarkopf (2 870 m ü. A.), südwestlich die Reichenspitze (3 303 m ü. A.).

Schutzhütten

Nördlich der Scharte befindet sich die Zittauer Hütte.

Ereignisse

Fünf Tote und einen Schwerverletzten hatte ein Bergunfall unterhalb der Mannlkarscharte am Sonntagvormittag, den 27. August 2017, gefordert. Die sechsköpfige Seilschaft aus Bayern dürfte 200 Meter weit abgestürzt sein. Die tödlich verunglückten Alpinisten waren 34, 56, 65, 69 und 70 Jahre alt und stammten alle aus dem Raum Altötting und Burghausen. Bei dem Schwerverletzten handelt es sich um einen 75-jährigen Altöttinger. Eine Gruppe von Bergsteigern, die etwa 30 bis 50 Meter hinter der verunglückten Seilschaft gegangen war, hatte den Unfall beobachtet. Der Letzte in der Seilschaft wollte offenbar umkehren, weil ihm der Aufstieg zu riskant wurde. Die Gruppe soll zugestimmt haben und wollte umdrehen. Dabei ist der Zweite am Seil ausgerutscht. “Die letzten Zwei versuchten den Sturz noch mit Pickeln zu halten, jedoch vergeblich”, schilderte Franz Gensbichler, Einsatzleiter der Bergrettung Krimml. Der Unfallort befindet sich rund eineinhalb Kilometer südlich der Zittauer Hütte auf 2 328 Metern Seehöhe.[1]

Am 11. September 2017 verstarb jener 75-Jährige schwerverletzte Überlebende des Dramas[2]

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Quelle www.salzburg24.at, abgefragt am 28. August 2017
  2. Salzburger Nachrichten, 11. September 2017