Maria Brandstätter

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Stolperstein für Maria Brandstätter

Maria Brandstätter (* 18. Juni 1887 in Faistenau; † April 1941 in Schloss Hartheim ermordet) war eine Volksschullehrerin in Itzling. Sie wurde Opfer der NS-Euthanasie im Nationalsozialismus.

Leben

Maria Brandstätter kam als außerehelich geborenes Kind der Theresia Brandstätter auf die Welt, die noch auf dem Elterlichen Bauernhof "Mitterramsau", Raumsaustraße 76, in Faistenau lebte. Tags darauf wurde Maria von Pfarrprovisor Josef Mangst in der Pfarrkirche Faistenau katholisch getauft. Sie wuchs dann als Ziehtochter bei der Familie Hinterstoißer in der Ernest-Thun-Straße Nr. 13 in Salzburg auf.

Brandstätter besuchte die Lehrerinnenbildungsanstalt der Ursulinen und arbeitete einige Jahre als Volksschullehrerin in der Volksschule Itzling. Aufgrund des Lehrerinnenzölibats blieb sie unverheiratet.

Am 10. September 1940 kam sie in die Landesheilanstalt Salzburg. Von dort aus wurde sie am 16. April 1941 nach Schloss Hartheim deportiert. Das genaue Todesdatum von Brandstätter ist nicht eurierbar.

Zum Andenken an Maria Brandstätter wurde am 14. Juli 2015 im Salzburger Stadtteil Neustadt in der Ernest-Thun-Straße Nr. 13 ein Stolperstein verlegt.

Quelle