Michael Steiner

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Michael Steiner

Michael Steiner (* 10. August 1974 in Hallein) ist ein Salzburger Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.

Steiner entstammte dem Nachwuchs des einstigen 1. Halleiner Sportklub und kam über das BNZ Salzburg (U-16, U-18) zur Salzburger Austria. Mit den Violetten spielte er als 19-Jähriger unter Otto Baric acht Bundesliga-Matches und auch im UEFA-Cup, wo er in den Finalspielen gegen Inter Mailand zum Einsatz kam.

Steiner galt damals als eines der größten Talente Österreichs und hatte bereits eine Zusage von Josef Hickersberger für ein Engagement bei der Wiener Austria. Dieses scheiterte kurzfristig, als Hickersberger überraschend vom deutschen Egon Coordes als Trainer abgelöst wurde. Steiner, der anderen Interessenten aufgrund des bevorstehenden Wien-Transfers bereits abgesagt hatte, wechselte dann im September 1994 zum FC Puch, der damals als Satellitenverein der Salzburger Austria fungierte, spielte dort aber ob der Enttäuschung über den geplatzten Wien-Transfer eine schlechte Saison und zog sich vorerst vom Fußball zurück. Nach seinem Comeback spielte er noch für die Vienna, den Floridsdorfer AC und die Spielgemeinschaft Fav.AC/Simmering in der Regionalliga Ost. Nach einem Kurz-Comeback im Austria-Dress bei den Amateuren beendete er seine aktive Laufbahn 1999.

Steiner war anschließend in der Gastronomie tätig, ehe er 2010 auf Anregung von Marc Janko im Nachwuchs von Red Bull Salzburg als Trainer in den Fußball zurückkehrte. Michael Steiner war hauptverantwortlicher Trainer der U14-Mannschaft von Red Bull, Co-Trainer der AKA-U18-Mannschaft sowie Individualtrainer.

Er beendete seine Tätigkeit für Red Bull nach dem Einstieg von Ernst Tanner als Akademieleiter im August 2012. Am 22. Oktober 2012 folgte Michael Steiner Hannes Rottenspacher als Trainer des abstiegsbedrohten FC Pinzgau in der Regionalliga West. Nach dem Abstieg gelang ihm mit dem Meistertitel in der Salzburger Liga 2014 der sofortige Wiederaufstieg. Anschließend wechselte er als Trainerassistent zum SKN St. Pölten in die Erste Liga. Nachdem sich der Club von Cheftrainer Herbert Gager getrennt hatte, folgte Steiner diesem im Oktober 2014 nach. Nach seiner Entlassung bei den Niederösterreichern wechselte er zu den Amateuren des SK Rapid Wien als Trainer in die Regionalliga Ost.

Im Herbst 2017 wurde Michael Steiner sportlicher Leiter des Nationalen Zentrums für Frauenfußball in St. Pölten. Er folgte in dieser Funktion Wolfgang Luisser nach.

Quellen

Salzburger Nachrichten (Gerhard Öhlinger)