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Red Bull Salzburg

Begriffsklärung
Dieser Artikel behandelt den Salzburger Fußballverein. Der Eintrag für den ähnlich benannten Eishockeyverein findet sich unter EC Red Bull Salzburg. Für die Geschichte des Vereines vor 2005 siehe auch SV Austria Salzburg
Red Bulls
Logo
Voller Name FC Red Bull Salzburg
Spitzname(n) Die Bullen
Gegründet 13. September 1933
Stadion Red Bull Arena
Plätze ca. 30.000
Präsident/Obmann Stephan Reiter
Geschäftsführer
Trainer Marco Rose
Adresse Stadionstraße 2/3
A-5071 Wals-Siezenheim
Tel.: 06 62/43 33 32
Oscar Garcia, Trainer 2016
Championsleague-Qualifikation gegen Fenerbahce Istanbul-erstes ausverkauftes Pflichtspiel

Red Bull Salzburg (ehemals SV Austria Salzburg) ist ein Fußballverein in der österreichischen Tipp3 Bundesliga. Der Verein trägt seine Heimspiele in der Red Bull Arena in Siezenheim aus. Die Mannschaft spielt in weiß-roten Heimdressen und blauen Auswärtsdressen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Am 3. Juni 2005 fand die konstituierende Generalversammlung des FC Red Bull Salzburg statt. Der Verein wurde damit der rechtliche Nachfolger des auf das Jahr 1933 zurückgehenden SV Austria Salzburg. Erstmals in der Geschichte des Getränkeherstellers Red Bull wagte sich dessen Besitzer Dietrich Mateschitz als Sponsor in den Breitensport Fußball. Die Streichung des historischen Namens "Austria", wiewohl schon seit Jahren zu Gunsten des Sponsors üblich, und vor allem die Zurückdrängung der Vereinsfarben Violett-Weiß und der offensive Marketingansatz Red Bulls ließen die eingefleischten Austria-Anhänger von ihrem Verein brechen. Die Initiative Violett-Weiß gründete im Herbst 2005 den Nachfolgeverein Sportverein Austria Salzburg.

Zu dieser Zeit war der Kader bereits runderneuert und mit zahlreichen ausländischen Fußballspielern von gehobenem Format verstärkt worden. Dem neuen Trainer Kurt Jara stand der höchste Etat in der österreichischen Bundesliga zur Verfügung und als Ziel wurde ein internationaler Startplatz ausgegeben. Trotz chronischer Auswärtsschwäche gelang Red Bull Salzburg 2006 der Vizemeistertitel und damit die Qualifikation für die Champions League. Am Ende der Saison wurde Kurt Jara wegen Ungereimtheiten bei Spielertransfers von seinem Traineramt entbunden; Prozesse in dieser Causa wurden 2009 mit einem außergerichtlichen Vergleich beendet.

Saison 2006/2007

Am 23. Mai 2006 wurde Giovanni Trapattoni als neuer Trainer vorgestellt, an seiner Seite fungierte Lothar Matthäus als Co-Trainer. In der Qualifikation zur Champions League besiegte man zuerst zwar den FC Zürich, scheiterte aber dann am FC Valencia im Kampf um den Einzug in die Gruppenphase. Im UEFA-Cup scheiterte man klar an den Blackburn Rovers. In der heimischen Meisterschaft allerdings wurden bereits im Herbst die Weichen auf Titel Nr. 4 gestellt. Ein mögliches Double vergab man durch eine leichtfertige Heimniederlage im Cup-Halbfinale gegen den SV Mattersburg. Vor Beginn der Saison 2007/08 musste Lothar Matthäus seinen Hut nehmen, er wurde von Thorsten Fink, der die Red Bull Salzburg Amateure in die Red Zac Erste Liga geführt hatte, beerbt.

Saison 2007/2008

Der Start in die Saison 2007/08 verlief unglücklich. Wieder überstand man eine Qualifikationsrunde in der Champions League, nur um durch einen Elfmeter fünf Minuten vor Schluss des Rückspiels gegen Schachtar Donezk die Chance auf den Aufstieg in die Gruppenphase zu verlieren. Es folgte ein blamables 0:3 gegen AEK Athen im UEFA-Cup und nach dem 1:0 im Heimspiel das erneute frühe Aus auf internationaler Ebene. Diesmal fanden die roten Bullen aber nicht einmal in der heimischen Meisterschaft zu ihrer Form zurück und belegten am Ende der Herbstsaison nur Rang 5. Ein starker Auftakt in die Frühjahrssaison - und schwächelnde Gegner - machten aber die Meisterschaft noch einmal spannend, bis zur 0:7 Heimniederlage gegen den späteren Meister Rapid Wien. Als Vizemeister qualifizierten sich die Salzburger für den UEFA-Cup.

Saison 2008/2009

Im Juni 2008 übernahm der Niederländer Co Adriaanse das Traineramt von Giovanni Trapattoni, der als Nationaltrainer nach Irland gewechselt war. Im Gegensatz zur Defensivtaktik des Italieners ließ Adriaanse von Beginn an immer ein sehr auf Angriff ausgelegtes System spielen. Bereits in den ersten Runden überzeugten die Bullen mit torreichen Heimspielen, in denen immer wieder Torjäger Marc Janko herausstach. Auch in den Auswärtsspielen trat man besser auf als in der Vorsaison - restlos überzeugen konnten die Salzburger auf Naturrasen aber meistens nicht. Gegen den übermächtigen FC Sevilla wurde erneut der Einzug in die Gruppenphase eines internationalen Bewerbs, diesmal des UEFA-Cups, versäumt.

Obwohl Co Adriaanses Team die heimische Meisterschaft dominierte, wurde sein Vertrag nicht verlängert. Dies gab Red Bull am 7. April 2009 bekannt, sein Nachfolger ab Sommer 2009 wurde am 21. April vorgestellt: der Niederländer Huub Stevens, mit Schalke 04 1997 UEFA-Cup-Gewinner, übernimmt die Mannschaft von seinem Landsmann.

Am 17. Mai krönte der SV Ried mit einem Sieg gegen Rapid Wien die Salzburger vorzeitig zum Meister, der fünfte Meistertitel für den Verein, der zweite in der Ära Red Bull.

Saison 2009/2010

Im Sommer 2009 verfehlte der Verein erneut das ganz große Ziel Champions League: in der letzten Qualifikationsrunde scheiterte man deutlich an Maccabi Haifa aus Israel. Aber diesmal bedeutete dies zumindest gleichzeitig den Verbleib in der Gruppenphase der Europa League, der Nachfolgerin des UEFA-Cups. Erstmals seit der Übernahme durch Red Bull spielten die Bullen damit bis Weihnachten fix in einem internationalen Bewerb.

Am 3. September wurde der Vertrag von Co-Trainer Markus Schupp und Red Bull Salzburg einvernehmlich und frühzeitig aufgelöst, da der Deutsche ein Angebot als Cheftrainer des SC Karlsruhe in der 2. Deutschen Bundesliga erhalten hatte.

Mit 5. Oktober stellte Red Bull den ehemaligen Sportdirektor des Hamburger SV und langjährigen deutschen Bundesligaspieler Dietmar Beiersdorfer als übergeordneten Chef des Fußballengagements des Konzerns und damit auch als Geschäftsführer des FC Red Bull Salzburg vor. Der Deutsche wird in Salzburg aber für alle Fußballprojekte Red Bulls die Letztverantwortung tragen.

Ein Spiel vor Meisterschaftsende lagen der FC Red Bull Salzburg, Austria Wien und Rapid Wien in greifbarer Nähe des Meistertitels. Im letzten Spiel der Saison gelang aber dem FC Red Bull Salzburg das "Meisterstück" im Auswärtsspiel gegen SK Sturm Graz. Durch Tore von Simon Cziommer und Roman Wallner fixierten die Salzburger den Meistertitel der Saison 2009/10, der mit tausenden Fans am Residenzplatz gefeiert wurde.

Saison 2010/11

Die Saison 2010/11 verlief über weite Strecken ernüchternd. Für den verletzten Stammtorhüter Gustafsson wurden mit Gerhard Tremmel und Alexander Walke zwei potentielle Einsertorhüter als Ersatz geholt. In diesem Duell setzte sich Tremmel durch. Salzburg startete mit einem Unentschieden gegen Kapfenberg und einer Niederlage gegen Rapid Wien in die Meisterschaft, ließ einem 5:0-Heimerfolg gegen Torshavn eine peinliche 0:1-Niederlage auswärts auf den Färöer-Inseln folgen, kam erneut bis in die letzte Runde der Champions-League-Qualifikation und scheiterte erneut, diesmal gegen den israelischen Vertreter Hapoel Tel Aviv. Und im ÖFB-Cup blamierte sich die Mannschaft beim 1:3 bei Blau-Weiß Linz. Trotzdem hielt man bis April Anschluss an die Tabellenspitze der österreichischen Bundesliga, weil alle anderen Mannschaften ebenfalls "schwächelten". Nach einem ernüchternden 1:1 gegen Tabellenschlusslicht LASK Linz kam am 8. April 2011 dann aber doch das plötzliche Aus für Trainer Huub Stevens und Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer. Als Trainer wurde Ricardo Moniz bestellt, sein Co-Trainer wurde Niko Kovac. Einen knappen Monat später wurde diese Interimslösung für zumindest zwei weitere Jahre verlängert und Heinz Hochhauser wieder als Sportdirektor mit dem Verantwortungsbereich Profis, Juniors, Nachwuchs und Scouting installiert. Mit einem 4:2-Auswärtssieg bei Austria Wien sicherte sich Salzburg am letzten Spieltag noch den zweiten Platz in der Meisterschaft hinter Überraschungsmeister Sturm Graz.

Saison 2011/12

Mit Beginn der neuen Saison wurden auch die Ansprüche heruntergeschraubt. Der Meistertitel blieb weiterhin das Ziel, jedoch wurde das Erreichen der Champions League nicht mehr als vorrangiges Ziel bezeichnet. Mit Martin Hinteregger, Daniel Offenbacher, Marco Meilinger und Georg Teigl erhielten zum Beginn der Saison 2011/12 erstmals in der Ära Red Bull gleich vier Jugendspieler aus der Zweiten Mannschaft einen Profivertrag. Offenbacher (Blau-Weiß Linz) und Meilinger (SV Ried) wurden jedoch verliehen. Salzburg startete erfolgreich in die neue Saison und konnte sich zum dritten Mal in Folge für die Europa League-Gruppenphase qualifizieren.

In der Meisterschaft belegte man im Herbst mit vier Punkten Rückstand hinter Herbstmeister Ried nach der ersten Hälfte Platz 5. In der Frühjahrssaison wurde jedoch nur ein Spiel verloren und so erreichte Salzburg den Meistertitel. Zusätzlich besiegte Salzburg im Cupfinale die SV Ried und erreichte erstmals in der Vereinsgeschichte das Double und den Cupgewinn.

Am 12. Juni 2012 trat Ricardo Moniz wegen interner Streitigkeiten überraschend als Cheftrainer zurück. Am 24. Juni gab der Verein bekannt, dass Roger Schmidt die Nachfolge von Moniz antreten wird. Zusätzlich wurden Ralf Rangnick als neuer Sportdirektor und Gérard Houllier als Global Sports Director vorgestellt.

Saison 2012/13

Fanchoreo für Roger Schmidt
Die Saison begann mit dem überraschenden und blamablen Ausscheiden in der zweiten CL-Qualifikationsrunde gegen den luxemburgischen Meister FC Dudelange. Als Konsequenz begannen Schmidt und Rangnick mit dem Umbau der Mannschaft. In der letzten Woche der Transferzeit wurden die beiden Norweger Havard Nielsen und Valon Berisha, der Ghanaer Isaac Vorsah, der Senegalese Sadio Mané und der Slowene Kevin Kampl verpflichtet, gleichzeitig traten Stammspieler der Meistermannschaft des Vorjahres in den Hintergrund oder wurden sogar zum FC Liefering in die Regionalliga West "verbannt". Nach einer kurzen Findungsphase begann das neue taktische Konzept des Duos Schmidt/Ragnick mit schnellem Kurzpassspiel und weit vorgezogenem Pressing zu wirken. Erst gegen Ende der Herbstsaison musste das junge Team dann doch Austria Wien durch unnötige Punkteverluste in der Zwischentabelle ziehen lassen.

Das Frühjahr begann unglücklich für die Salzburger: zwei Spielabsagen ließen Austria Wien Siege vorlegen - Red Bull antwortete jeweils mit Unentschieden in den Nachtragsspielen. Austria Wien konnte in der Tabelle davon ziehen, der Vorsprung betrug Anfang März bereits 13 Punkte. Eine kurze Schwächeperiode der Wiener nach dem 1:1 im direkten Duell in Favoriten, in denen ihnen nur zwei Punkte in drei Runden gelangen und der Vorsprung auf sechs Punkte schmolz, weckte noch einmal Hoffnung in Salzburg, aber am vorletzten Spieltag fixierten die Veilchen den Meistertitel. Mit dem zweiten Platz qualifizierte man sich auch für die CL-Qualifikation, wo man jedoch auf eine Mannschaft aus der Meistergruppe treffen wird.

Nach der Blamage gegen Düdelingen folgte im Cup-Halbfinale das Ausscheiden gegen den ebenfalls von Red Bull gesponserten Regionalligisten FC Pasching. Somit wurde die Möglichkeit vergeben, zumindest den Cupsieg zu verteidigen. Damit stand fest, dass diese Saison eine ohne Titel bleiben wird. Trotz des verpassten Meistertitels erreichte die Mannschaft mit 91 Toren in 36 Spielen (2,52 Tore pro Spiel) einen neuen Rekord. Auch wurde mit 77 Punkten ein neuer Rekord aufgestellt. Vereinsinterner Torschützenkönig wurde Jonatan Soriano mit 26 Treffern in 30 Spielen.


Kurz vor Ende der Meisterschaft entstanden Gerüchte um Roger Schmidt, der mit Werder Bremen in Verbindung gebracht wurde. Innerhalb der Fanclubs entstand die Forderung nach einem Weiterverbleib von Schmidt, was sie auch in einer Fanchoreographie zum Ausdruck brachten.

Saison 2013/14

Bereits in der 28. Runde stand der Meistertitel fest und wurde nach dem Heimspiel gegen Wiener Neustadt gefeiert.

In Gegensatz zu früheren Jahren wurde der Kader nur punktuell verstärkt. Neben den Rückkehrer Marco Meilinger (Leihe bei Ried) wurde Andre Ramalho vom FC Liefering in die erste Mannschaft heraufgezogen. Neu kamen Yordy Reyna für das Mittelfeld und Peter Gulacsi im Tor.Nach einer erfolgreichen Vorbereitung, wo unter anderem in einem Testspiel in der Red Bull Arena Schalke 04, der 4. der deutschen Bundesliga, mit 3:1 besiegt werden konnte, startete der Verein auch in die Liga mit einem 5:1 Auswärtssieg bei Wiener Neustadt. In der CL-Qualifikation wurde ihnen der türkische Spitzenverein Fenerbahce Istanbul zugelost. Das Heimspiel am 31. Juli 2013 (1:1) war das erste ausverkaufte Bewerbsspiel des FC Red Bull Salzburg. Laut offizieller Statistik waren 28.793 Zuschauer im Stadion. Da das Rückspiel mit 1:3 verloren ging, wechselte der Verein in die Europa-League-Play-off-Runde, wo ihm VMFD Žalgiris Vilnius aus Litauen zugelost wurde. Mit einem Gesamtscore von 7:0 wurde die Gruppenphase der Euroleague souverän erreicht.

In der Meisterschaft konnten die Salzburger überzeugen. Saisonübergreifend blieben sie 33 Spiele ungeschlagen, was Rekord in der Österreichischen Bundesliga bedeutet. Erst ein 1:3 gegen Admira Wacker am 10. November 2013 beendete die Serie, die am 2. Dezember 2012 begann. Nach einer weiteren Niederlage in der darauffolgenden Runde auswärts gegen Rapid Wien setzte man allerdings zu einer neuen Serie von 12 Siegen an, die in der 28. Runde am 23. März 2014 zum frühesten Meistertitel in der Geschichte der Bundesliga führte. Einzigartig war an dieser Situation wohl auch, dass eine Meisterfeier erstmals unter Schneegestöber stattfand. Doch bereits im ersten Spiel nach dem Erreichen der Meisterschaft endete die Siegesserie nach einem 0:3 beim entthronten Meister FK Austria Wien. Ebenso endete die seit 2. Dezember 2012 anhaltende Serie, in der Salzburg in 46 Liga-Partien stets zumindest einmal getroffen hat. Am Ende der Saison wurde bekannt, dass Trainer Roger Schmidt die Salzburger verlassen wird und in der Saison 2014/15 als Trainer von Bayer Leverkusen in der deutschen Bundesliga arbeiten wird.

Rekorde

  • Frühester Meisterschaftsgewinn (Meistertitel nach Runde 28)
  • Torrekord (110 Tore in 36 Spielen, Schnitt 3,05 Tore pro Spiel)

ÖFB-Cup

Neben der Meisterschaft war auch der ÖFB-Cup und der erneute Gewinn des Doubles ein Ziel des Vereins. Das Finale fand am 18. Mai 2014 im Wörthersee-Stadion in Klagenfurt statt und brachte den Bullen den zweiten Cupsieg in ihrer Vereinsgeschichte.

  • 1. Runde, Union St. Florian gegen FC Red Bull Salzburg 0:9
  • 2. Runde, FC Lankowitz gegen FC Red Bull Salzburg 1:1 5:6 im Elfmeterschießen
  • Achtelfinale, Kapfenberger SV gegen FC Red Bull Salzburg 1:7
  • Viertelfinale, Wolfsberger AC gegen FC Red Bull Salzburg 0:6
  • Halbfinale, SV Horn gegen FC Red Bull Salzburg 0:7
  • Finale, FC Red Bull Salzburg gegen SKN St. Pölten 4:2

Saison 2014/15

Mit Beginn der Saison wurde der ehemalige Trainer des SV Grödig, Adi Hütter, als neuer Trainer des FC Red Bull Salzburg vorgestellt. Nach längerer Unsicherheit wurde ebenfalls bekannt gegeben, dass Kevin Kampl ein weiteres Jahr in Salzburg bleibt.

Die erklärten Ziele für diese Saison sind die Verteidigung des Meistertitels und des Cups. Oberstes Ziel der Vereinsführung ist aber das erstmalige Erreichen der UEFA Championsleague-Gruppenphase. Um die Ziele zu erreichen wurde der Kader punktuell verstärkt. Die Verpflichtung der Verteidiger Peter Ankersen (von Esbjerg) und Benno Schmitz(FC Bayern München II) wurde bereits in der Winterübertrittszeit fixiert. Mit Massimo Bruno (Leihe von RasenBallsport Leipzig) und Marcel Sabitzer (Leihe von RasenBallsport Leipzig) wurden auch zwei Offensivspieler erworben. Neuer dritter Tormann wurde Fabian Bredlow, der Kooperationsspieler des FC Liefering ist.

Nach der Herbstsaison 2014/15 konnte mit 8 Punkten Vorsprung der Herbstmeistertitel eingefahren werden. Auch im Cup wurde die 4. Runde erreicht. In der Europaleague konnte die Gruppenphase mit 5 Siegen und einem Unentschieden ebenfalls erfolgreich gestaltet werden. Für das Sechzehntelfinale wurde der spanische Club Villarreal den Salzburgern zugelost.

In der Wintertransferzeit verließ Kevin Kampl den Klub und wechselte zu Borussia Dortmund. Ebenso verließen Alan (Guangzhou Evergrande-China) und Rodnei (RB Leipzig) den Verein. Franz Schiemer beschloss auf Grund seiner immer wiederkehrenden Verletzungen seine Fußballspielerkarriere zu beenden. Neu im Kader sind Hee-Chan Hwang (von Pohang Steelers, Südkorea), der an den FC liefering verliehen wurde, Marco Djuricin (vom SK Sturm Graz) und Takumi Minamino (Cerezo Osaka, Japan). Duje Caleta-Car, Felipe Pires und David Atanga kamen vom FC Liefering neu zur ersten Mannschaft.

Am 24. Mai 2015 sicherten sich die Bullen mit einem 3:0 Heimsieg über den Wolfsberger AC endgültig den sechsten Meistertitel der Ära Red Bull. Erstmals wurde der Titel mit einem österreichischen Trainer errungen, erst zum zweiten Mal nach Co Adriaanse 2009 fuhr ein Trainer in seinem ersten Jahr beim Verein die Meisterschaft ein. Zum zweiten Mal hintereinander erreichte Torjäger und Kapitän Jonatan Soriano mehr als 30 Tore in der Bundesliga.

Trotz dieser erfolgreichen Saison gaben Trainer Adi Hütter und Red Bull Salzburg am 15. Juni 2015 in der Vorbereitung auf die neue Saison überraschend die einvernehmliche Trennung bekannt.

ÖFB-Cup

Im ÖFB Cup wurde so wie im Vorjahr das Finale erreicht und am 3. Juni 2015 im Wörthersee-Stadion in Klagenfurt durch einen Sieg nach Verlängerung gegen Austria Wien das Double verteidigt. Diese Wiederholung eines gleichzeitigen Meisterschaft- und Cupgewinns war davor nur zweimal gelungen: Rapid Wien (1920) und Austria Wien (1963).

  • 1. Runde, FC Sollenau gegen FC Red Bull Salzburg 1:10
  • 2. Runde, Wiener Sportklub gegen FC Red Bull Salzburg 1:12
  • Achtelfinale, FC Wacker Innsbruck gegen FC Red Bull Salzburg 1:2 nach Verlängerung
  • Viertelfinale, SCR Altach gegen FC Red Bull Salzburg 0:4
  • Halbfinale, SV Grödig gegen FC Red Bull Salzburg 0:2
  • Finale, FC Red Bull Salzburg gegen FK Austria Wien 2:0 n.V.

Saison 2015/16

Meistertrainer 2015/16 Oscar Garcia

Nach der Trennung von Adi Hütter wurde Peter Zeidler, der Trainer des FC Lieferings, neuer Cheftrainer bei den Bullen. Ralf Rangnick verließ Salzburg, die neuen Sportdirektoren wurden Jochen Sauer und als sportlicher Leiter Christoph Freund.

Stefan Ilsanker, Peter Gulacsi, Marcel Sabitzer und Massimo Bruno wechselten zur neuen Saison zu RasenBallsport Leipzig. Andre Ramalho verließ Salzburg und wechselte nach Leverkusen. Dem Verein gelang es mit Dimitri Oberlin und Dayot Upamecano zwei Talente nach Salzburg zu lotsen, hinter denen auch europäische Spitzenklubs her waren. Mit Masaya Okugawa wechselte nach Takumi Minamino ein weiterer junger Spieler aus Japan zu Salzburg. Mit Smail Prevljak, David Atanga und Duje Caleta-Car wurden drei Spieler vom FC Liefering in den Kader aufgenommen.

Red Bull Salzburg scheiterte auch im achten Versuch in der Qualifikation zur UEFA Champions League. In der dritten Qualifikationsrunde bezwang das Team im Hinspiel zwar Malmö FF mit 2:0, unterlag im Rückspiel jedoch wie im Vorjahr auswärts 0:3 und schied somit aus. Auch die Euroleague Gruppenphase wurde nicht erreicht. Die Mannschaft scheiterte nach einem 2:2-Gesamtscore im Elfmeterschießen an Dinamo Minsk.

Nach zwei Niederlagen zum Auftakt der Meisterschaft gelang es der Mannschaft durch eine Serie von 11 Spielen ohne Niederlage wieder an die Spitze zu kommen. Gegen Ende der Herbstsaison wurde der Herbstmeistertitel durch zwei Unentschieden gegen Grödig und WAC vergeben. Der Verein gab darum am 3. Dezember überraschend die Trennung von Trainer Peter Zeidler bekannt. Für die letzten zwei Spiele des Jahres 2015 wurde der Trainer des FC Lieferings, Thomas Letsch als Interimstrainer bestellt. Mit ihm gelang es nach einem Sieg und einem Unentschieden noch vor der Winterpause die Tabellenführung zu erreichen. Am 28. Dezember wurde der Spanier Oscar Garcia als neuer Chefcoach mit einem Vertrag über 1,5 Jahre ausgestattet.

Unter dem neuen Trainer konnte der Titel zum dritten Mal hintereinander nach Salzburg geholt werden. Im Frühjahr wurde nur ein Spiel verloren und so konnte bereits in der Runde 33 mit einem Unentschieden gegen Sturm der zehnte Titel fixiert werden. In der Tabelle bedeutete das einen Vorsprung von 9 Punkten auf den Vizemeister Rapid Wien. Experten verschiedener Medien waren sich einig, dass dieser Meistertitel eine große Leistung darstellt, da es am Beginn der Saison zu einem großen Umbruch gekommen ist und drei verschiedene Trainer die Mannschaft trainierten.

ÖFB Cup

Im ÖFB- Cup gelang es auch diese Saison wieder das Finale zu erreichen. Im Halbfinale wurde der Vorjahresfinalgegner FK Austria Wien besiegt. Im Finale in Klagenfurt besiegte Salzburg am 19. Mai 2016 den FC Admira Wacker Mödling mit 5:0 und gewann den Cup zum dritten Mal in Folge

  • 1. Runde, Deutschlandsberger SC gegen FC Red Bull Salzburg, 0:7
  • 2. Runde, SV Horn gegen FC Red Bull Salzburg, 2:3 nach Verlängerung
  • 3. Runde, FC Red Bull Salzburg gegen SV Ried, 4:2
  • Viertelfinale, SK Sturm Graz gegen FC Red Bull Salzburg, 0:1
  • Halbfinale, FC Red Bull Salzburg gegen FK Austria Wien, 5:2
  • Finale, FC Red Bull Salzburg gegen Admira Wacker Mödling, 5:0

Da auch die Meisterschaft zum dritten Mal in Folge geholt werden konnte, wurde der FC Red Bull Salzburg die erste Mannschaft in der Geschichte des österreichischen Fußballs, die drei Jahre hintereinander das Double erreichen konnte.

Saison 2016/17

In der 33. Runde wurde der Meistertitel fixiert.

Die Meisterschaft begann wieder mit einer Niederlage (1:3 bei Sturm Graz), erst in der dritten Runde konnte der erste Sieg gefeiert werden. Am Ende der Hinrunde stand Salzburg auf dem dritten Platz. Durch eine neue Bundesliga-Bestmarke von 47 Punkten in der Rückrunde und den wenigsten Gegentoren (24) seit dem Red-Bull-Einstieg gelang eine Aufholjagd, die einen neuen Klubrekord von 81 Punkten und mit 18 Zählern Abstand (Ligarekord mit 19 Punkten Abstand ex aequo durch Sturm Graz 1998 und Red Bull Salzburg 2007) auf den Vizemeister, Austria Wien, die souveräne abermalige Titelverteidigung bedeutete. Zudem stellte man mit der vierten errungenen Meisterschaft en suite den bisherigen Rekord von Austria Wien (1978-1981) ein. Die einzige Niederlage der Rückrunde setzte es erst am 6. Mai 2017 mit 1:2 beim SV Mattersburg. Doch schon in der darauffolgenden 33. Runde konnte man im Heimspiel gegen den SK Rapid Wien die Titelmission ein 11. Mal erfüllen. Óscar García gelang es nach Otto Baric als bislang zweitem Trainer in Salzburg und als erstem Coach seit Kurt Jara mit dem FC Tirol im Jahre 2001, den Titel in der österreichischen Bundesliga zu verteidigen. Der spanische Trainer hat zudem mit dem 2:0-Auswärtserfolg am 15. April 2017 in Wolfsberg gegen den WAC die 100 Punktemarke in lediglich 45 Bundesligaspielen erreicht und konnte die Ligabestmarke von Ex-Trainer Roger Schmidt noch um zwei Spiele unterbieten. Nachdem der Kapitän und mehrfache Torschützenkönig Jonatan Soriano den Verein im Februar 2017 Richtung China verlassen hatte, wurde festgelegt, dass seine Trikotnummer 26 nicht mehr vergeben wird. Nach Saisonende verließ Óscar García den Verein zu AS St. Etienne (Frankreich), seine Nachfolge übernahm der bisherige U18-Akademietrainer Marco Rose.

ÖFB-Cup

Auch in dieser Saison steht der FC RB Salzburg wieder im Finale. Im Halbfinale konnte der vorjährige Finalgegner Admira Wacker Mödling auswärts mit 5:0 besiegt werden. Durch den 2:1 Sieg gegen Rapid krönte sich Salzburg zum vierten Mal in Folge zum Cupsieger und Doublegewinner. Im Cup ist damit Salzburg seit 24 Spielen ohne Niederlage.

  • 1. Runde, SK Vorwärts Steyr gegen FC Red Bull Salzburg, 1:3
  • 2. Runde, SC Mannsdorf gegen FC Red Bull Salzburg, 1:7
  • 3. Runde, FC Red Bull Salzburg gegen Floridsdorfer AC, 2:0
  • 4. Runde, FC Red Bull Salzburg gegen Kapfenberger SV, 2:1 n. Verlängerung
  • Halbfinale, Admira Wacker Mödling gegen FC Red Bull Salzburg, 0:5
  • Finale, SK Rapid Wien gegen FC Red Bull Salzburg, 1:2

Saison 2017/18

Marco Rose

Mit Beginn der Saison verließen Josip Radosevic und Andre Wisdom den Verein. Im Juli wechselte Konrad Laimer nach Leipzig. Ebenso wechselte Trainer Oscar Garcia, er wurde neuer Trainer des französischen Erstligaclubs AS St. Etienne. Am 15. Juni 2017 wurde der Trainer der erfolgreichen U19, Marco Rose, als neuer Trainer benannt.

ÖFB-Cup

Internationale Spiele

Saison 2009/2010

Der Start in der Europa League verlief mit einem 2:1-Sieg bei Lazio Roma (Torschützen: Franz Schiemer und Marc Janko) und einem 2:0-Heimsieg gegen den spanischen Vertreter Villarreal (Tore: Marc Janko und Somen Tchoyi) äußerst erfolgreich.

Auch das Heimspiel gegen Lewski Sofia wurde durch ein Tor von Dušan Švento 1:0 gewonnen.

Da in Sofia ebenfalls gewonnen wurde, steht Red Bull Salzburg mit dem Punktemaximum an der Spitze der Gruppentabelle. Der 2. Dezember 2009 brachte dem Verein den bisher größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Durch einen 2:1-Sieg (Torschützen: Rabiu Afolabi und Somen Tchoyi) gegen Lazio Roma konnte der Gruppensieg gesichert werden und damit der Aufstieg in die K.o.-Runde im Frühjahr 2010. Auch im letzten Spiel auswärts gegen Villarreal CF konnte mit 1:0 gewonnen werden (Tor: Dušan Švento); damit ist der FC Red Bull Salzburg die einzige Mannschaft in der Europa-League, die alle Gruppenspiele gewonnen hat.

  • Europa-League-Tabelle Gruppe G
Verein SP S U N Tore Diff. Punkte
1. FC Salzburg 6 6 0 0 9:2 7 18
2. Villareal CF 6 3 0 3 8:6 2 9
3. S.S.Lazio Rom 6 2 0 4 9:10 -1 6
4. PFC Levski Sofia 6 1 0 5 1:9 -8 3


Saison 2010/2011

In der Euroleague kam man gegen die Kaliber Manchester City, Juventus Turin und den polnischen Vertreter Lech Posen nie in den Lauf des Vorjahres und nur zu zwei Unentschieden.

Saison 2011/2012

Nach zwei Siegen gegen Slovan Bratislava, einem Heimsieg gegen Paris St. Germain und einem Unentschieden gegen Athletic Bilbao konnte man den zweiten Tabellenplatz erreichen. Im Sechzehntelfinale scheiterte man jedoch mit 1:8 gegen Metalist Charkiw.

Saison 2013/2014

In der Europa League gelang Red Bull Salzburg zum zweiten Mal das Kunststück, die Gruppenphase ohne Punkteverlust zu überstehen.

  • 19. September 2013: FC Red Bull Salzburg 4:0 IF Elfsborg
  • 3. Oktober 2013:Esbjerg fB 1:2 FC Red Bull Salzburg
  • 24. Oktober 2013:FC Red Bull Salzburg 2:1 Standard Lüttich
  • 7. November 2013: Standard Lüttich 1:3 FC Red Bull Salzburg
  • 28. November 2013:IF Elfsborg 0:1 FC Red Bull Salzburg
  • 12. Dezember 2013:FC Red Bull Salzburg 3:0 Esbjerg fB
  • Gruppe C:
Verein Sp S U N Tore Punkte
1 FC Red Bull Salzburg 6 6 0 0 15:3 18
2 Esbjerg fB (Dänemark) 6 4 0 2 8:8 12
3 IF Elfsborg (Schweden) 6 1 1 4 5:10 4
4 Standard Lüttich (Belgien) 6 0 1 5 6:13 1
Sechzehntelfinale gegen AFC Ajax
Achtelfinale gegen FC Basel

Im 1/16 Finale erhielt Salzburg den holländischen Spitzenklub Ajax Amsterdam zugelost. Obwohl es ein schweres Los gelang es den Bullen, Ajax zwei Mal zu besiegen (3:0 auswärts, 3:1 zu Hause). Im 1/8 Finale traf Salzburg auf den FC Basel. Das Auswärtsspiel endete 0:0. Damit schoss Salzburg zum ersten Mal nach 61 Spielen kein Tor. Die Chancen auf einen Aufstieg wurden aber durch eine unglückliche 1:2 Niederlage im heimischen Stadion vergeben. Das Aus war umso bitterer, als Basel nach einem frühen Ausschluss 80 Minuten mit 10 Mann spielen musste, Salzburg schnell 1:0 führte, zahlreiche Chancen auf die Vorentscheidung liegen ließ und dann aus zwei Eckbällen zwei Gegentore erhielt.

Saison 2014/2015

Ein weiteres Mal blieb Red Bull Salzburg in der Gruppenphase der Europa League unbesiegt, nur das erste Heimspiel gegen Celtic Glasgow endete unentschieden. Dafür stellte man trotz dieses Punkteverlusts mit 21 Toren in den sechs Spielen der Gruppenphase einen neuen Europa League Rekord an erzielten Toren auf.

  • 18. September 2014: FC Red Bull Salzburg 2:2 Celtic Glasgow
  • 2. Oktober 2014: FC Astra Giurgiu 1:2 FC Red Bull Salzburg
  • 23. Oktober 2014:FC Red Bull Salzburg 4:2 Dinamo Zagreb
  • 6. November 2014: Dinamo Zagreb 1:5 FC Red Bull Salzburg
  • 27. November 2014:Celtic Glasgow 1:3 FC Red Bull Salzburg
  • 11. Dezember 2014:FC Red Bull Salzburg 5:1 FC Astra Giurgiu
  • Gruppe D:
Verein Sp S U N Tore Punkte
1 FC Red Bull Salzburg 6 5 1 0 21:8 16
2 Celtic Glasgow (Schottland) 6 2 2 2 10:11 8
3 Dinamo Zagreb (Kroatien) 6 2 0 4 12:15 6
4 Astra Giurgiu (Rumänien) 6 1 1 4 6:15 4

Im 1/16 Finale scheiterte man mit 1:2 und 1:3 am spanischen Spitzenklub Villareal.

Saison 2015/16

Die Championsleague -Qualifikation begann mit den Spielen gegen den Malmö FF, an dem man im Vorjahr in der Qualifikation gescheitert war. Das Heimspiel konnten die Salzburger mit 2:0 Toren für sich entscheiden. Das Rückspiel wurde aber 3:0 verloren und man wechselte in das Play-off der Euroleague. Man scheiterte aber nach einem 2:2 Gesamtscore im Elfmeterschießen an Dinamo Minsk. So spielte die Mannschaft in dieser Saison nicht international.

Saison 2016/17

Verein Sp S U N Tore Punkte
1 FC Schalke 04 (Deutschland) 6 5 0 1 9:3 15
2 FK Krasnodar (Russland) 6 2 1 3 8:8 7
3 FC Salzburg 6 2 1 3 6:6 7
4 OGC Nice (Frankreich) 6 2 0 4 5:11 6

Durch Siege gegen FC Liepaja und Partizani Tirana qualifizierte man sich für das Play-off zur Champonsleague, wo man auf Dinamo Zagreb traf. Nach einem 1:1 im Auswärtsspiel unterlag man im Heimspiel 1:2 nach Verlängerung und konnte sich wiederum nicht für die Gruppenphase qualifizieren. In der Euroleague wurde man in Gruppe I gelost, wo man auf FK Krasnodar, Schalke 04 und OGC Nice traf. Die ersten drei Spiele wurden verloren, aber in der zweiten Hälfte konnte man 2 Spiele gewinnen und ein Unentschieden erreichen. Trotz Punktegleichheit mit dem Tabellenzweiten Krasnodar schied man auf Grund der Spiele gegeneinander als Tabellendritter aus.

Saison 2017/18

In der zweiten Qualifikationsrunde zur Championsleague traf man auf den maltekischen Meister Hibernians FC, der mit zwei 3:O Siegen besiegt wurde. Für die dritte Runde wurde dem Verein der kroatische Meister HNK Rijeka zugelost.

Vereinsstruktur

Vereinsvorstand[1]

  • Vorsitzender: Rudolf Theierl
  • Vorstandsmitglied: Franz Rauch
  • Vorstandsmitglied: Herbert Resch

Geschäftsstelle

Sportliche Abteilung

Spieler und Trainer

Kader 2017/18

Torhüter

Verteidiger

Mittelfeld

Stürmer


Transfers

Stand: 22. Jänner 2018

Zugänge Abgänge
Sommer 2013
Winter 2014
Sommer 2014
Winter 2015
Sommer 2015
Winter 2016


Zugänge Abgänge
Sommer 2016
Zugänge Abgänge
Winter 2016/17
Zugänge Abgänge
Winter 2016/17
Zugänge Abgänge
Sommer 2017
  • Marin Pongracic (TSV 1860 München)
  • Romano Schmid (Sturm Graz)
  • Patrick Farkas (SV Mattersburg)
  • Jérôme Onguéné (Vfb Stuttgart)
  • Fredrik Gulbrandsen (Leihende)
  • Reinhold Yabo (Leihende)
  • Munas Dabbur (Leihende)
  • Wanderson (Krasnodar)
  • Konrad Laimer (RB Leipzig)
  • Dimitri Oberlin (FC Basel - Leihe)
  • Valentino Lazaro (Hertha BSC)
  • Ante Roguljic (Pafos FC)
  • Christian Schwegler (FC Luzern)
  • Lawrence Ati (FC Sochaux)
  • Josip Radosevic (Hajduk Split)
  • Andre Wisdom (Leih-Ende)
  • Marco Djuricin (Grashoppers Zürich)
  • Asger Sörensen (Jahn Regensburg - Leihe)
  • Smail Prevljak (SV Mattersburg - Leihe)
  • Mërgim Berisha (LASK - Leihe)
Zugänge Abgänge
Winter 2017/18
  • Andre Ramalho (Bayer 04 Leverkusen)
  • Dominik Szoboszlai (FC Liefering)
  • Paulo Miranda (Gremio)
  • Samuel Tetteh (LASK - Leihe)
  • Igor (WAC- Leihe)
  • David Atanga (SKN St. Pölten- Leihe)
  • Stefan Stangl (Austria Wien- Leihe)
  • Majeed Ashimeru (WAC - Leihe)

Bekannte ehemalige Spieler

Eine Liste ehemaliger Spieler, gereiht nach Abgang vom Verein:

Ehemalige Trainer

Titel und Erfolge

Titel

  • 11x österreichischer Meister: 1994, 1995, 1997 (Austria Salzburg), 2007, 2009, 2010, 2012, 2014, 2015, 2016, 2017
  • 4x Österreichischer Cupsieger: 2012, 2014, 2015, 2016
  • 3x Supercup-Sieger: 1994, 1995, 1997 (Austria Salzburg)
  • 1x ÖFB-Hallen-Cup-Sieger: 1999 (Austria Salzburg)
  • 1x Sieger des Wiener Stadthallenturniers: 1970 (Austria Salzburg)
  • 2x Salzburger Landescupsieger: 1937, 1959 (Austria Salzburg)

Weitere Erfolge

  • 1x UEFA-Cup-Finalist: 1994 (Austria Salzburg)
  • 4x Europa-League Gruppenphase: 2009/10, 2010/11, 2013/14, 2014/15
  • dabei 3x Aufstieg in K.O.-Phase
  • 1x Teilnahme an der Hauptrunde der Champions League: 1994/95 (Austria Salzburg)
  • 1x Mitropa-Cup-Finalist: 1971 (Austria Salzburg)
  • 7x österreichischer Vizemeister: 1971, 1992, 1993 (Austria Salzburg), 2006, 2008, 2011, 2013
  • 4x österreichischer Pokalfinalist: 1974, 1980, 1981, 2000 (Austria Salzburg)

Ewige Tabelle

Saisonen:38
Spiele: 1350
Siege: 605
Unentschieden:334
Niederlagen: 411
Tore: 2127:1601
Punkte: 2149 (3-Punkte-Regel)

(Stand: Ende Saison 2016/17)

Ewige Torschützenliste

Siehe auch

Fanszene

Südtribüne 2012
Nordkurve gegen Malmö FF (2014)
Fanprotest wegen des nicht angenommenen Sterns

Nach der Übernahme durch Red Bull kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Fans und Vereinsführung, vor allen wegen der Änderung des Namens und der Vereinsfarben. Die Streitereien mündeten in die Gründung eines neuen Vereines unter dem Namen Sportverein Austria Salzburg.

Im Sommer 2012 hatte der FC Red Bull Salzburg 42 offizielle Fanklubs. Die wohl derzeit aktivsten Fanclubs sind die Bullenfront, Collectivo, Kommando Salzburg, Red Fighters und Raging Bulls.


2014 wurde die Fankurve von der Südtribüne auf die Nordtribüne verlegt, da es bei internationalen Spielen massive Sicherheitsprobleme gab.

Mit dem Meistertitel 2016 erreichte der Verein seinen insgesamt 10. Meistertitel, was mit einem Stern auf dem Trikot geehrt werden könnte. Der Verein verzichtete aber darauf, was große Empörung unter den organisierten Fans auslöste. Im Auswärtsspiel in Grödig und beim Heimspiel gegen den WAC kam es zum Stimmungsboykott durch die Nordkurve.

Quellen

Weblinks

Weblinks zu Ergebnislisten