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Geschichte von Wals-Siezenheim

Etymologie

 
historische Darstellung der Schlacht am Walserfeld, Ausschnitt

In seiner ursprünglichen urkundlichen Gestalt Uualachouuis (8./9. Jahrhundert) ist der Name Wals altbairisch und lässt sich analysieren als ahd. uualachô (Genitiv Pl. von uualach ‘Romane’, Volcae, urspr. gallischer Stamm, später übertragen auf benachbarte Völker) und ahd. uuîs ‘Dorf’ (vgl. got. weihs, weiters Weichbild; lat. vicus). Das romanische Pendant vicus Romaniscus (8./9. Jahrhundert), möglicherweise eine getreue Übersetzung des altbairischen Namens, lässt keinen Zweifel an der Bedeutung von Wals als „romanische Siedlung, Dorf der We[a]lschen“ aufkommen.

Urkundlich 927 erwähnt als Suozinheim, umgelautet Syetzenheim, 1214, ist eine Bildung zum Personennamen *Suozo und bedeutet ‘Heim = Siedlung des Suozo’ (zu den Ortsnamen auf -heim vgl. Taxham).

Die früher zur Gemeinde gehörende Ortschaft Liefering wurde 1939 in die Stadt Salzburg eingemeindet.

Der Sitz der Gemeinde Siezenheim wechselte 1945 nach Wals.

Zum 12. Juni 1948 wurde die Gemeinde Siezenheim mit der "23. Kundmachung der Salzburger Landesregierung vom 20. Mai 1948, Zl. IIc-462/48 betreffend die Änderung des Namens der Ortsgemeinde Siezenheim"[1] in Wals-Siezenheim umbenannt.

  1. LGBl. vom 11. Juni 1948, 23. Kundmachung der Salzburger Landesregierung.