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Stadtpfarrkirche zum hl. Vitalis

Stadtpfarrkirche zum Hl. Vitalis
Innenraum

Die Stadtpfarrkirche zum hl. Vitalis ist ein moderner Kirchenbau in der zum Salzburger Stadtteil Maxglan West gehörenden Kendlersiedlung, die an den Salzburg Airport W. A. Mozart in Maxglan grenzt.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Die heutige Stadttpfarrkirche ist dem heiligen Vitalis, dem sagenumwobenen ersten Salzburger Abtbischof und Nachfolger des heiligen Ruperts geweiht. Am 20. Oktober 1967 wurde St. Vitalis eine eigene Stadtpfarre. Davor wurde das Pfarrzentrum, das in einer Baracke untergebracht war, von der Stadtpfarre Maxglan betreut. In den 1970er-Jahren konnte der prominente Architekt Wilhelm Holzbauer als Planer der Kirche gewonnen werden. Das Gotteshaus wurde 1972 von Erzbischof Andreas Rohracher eingeweiht.

Der Gebäudekomplex vereint auch das Pfarrzentrum, den Pfarrhof und den Pfarrkindergarten.

Die Pfarrkirche besitzt einen offenen Glockenturm, der sich im Kirchensaal als Deckengestaltungselement wiederfindet. Der geräumige und eigenwillige Kirchenraum besitzt einen seitlichen Chorraum und ist mit einer strukturierten Holzdecke versehen.

Der dazugehörige Friedhof St. Vitalis befindet sich aus Platzgründen bereits in der angrenzenden Flachgauer Gemeinde Wals-Siezenheim.

Sanierung

Schon bei der Einweihung tropfte das Regenwasser durch das Dach des Gebäudekomplexes. Nach jahrelangen Arbeiten wurde zwar das Feuchtigkeitsproblem behoben, aber die Fäulnis nagte an den Holzträgern der Außenwand. Die Bauform stellte ein großes Problem dar. Die Fassade ist völlig der Witterung ausgesetzt, da sie nicht durch ein Vordach geschützt ist. Somit wurde St. Vitalis zu einer Dauerbaustelle. Die Fassade wurde nun einer umfangreichen Sanierung unterzogen, welche 2017 abgeschlossen werden soll.

Am 5. Februar 2011 wurde die St.-Vitalis-Kirche aus Sicherheitsgründen vorübergehend geschlossen, da der Kirchturm einzustürzen drohte. Ein Statiker stellte am Glockenträger massive Schäden an der Holzkonstruktion fest.

Bildergalerie

Quellen