Alfred Boskovsky

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Alfred Boskovsky (* 9. Februar 1913 in Wien; † 2. Juli 1990 ebenda) war ehemaliger Geschäftsführer und erster Klarinettist der Wiener Philharmoniker.

Leben

Alfred Boskovsky war Klarinettist der Wiener Philharmoniker. In der Bläservereinigung der Wiener Philharmoniker spielte er auch Bassklarinette und Bassetthorn.

Gemeinsam mit seinem Bruder Willi Boskovsky (1. Violine), Philipp Matheis (2. Violine), Gunther Breitenbach (Viola), Nikolaus Hübner (Violoncello), Johann Krump (Kontrabass), Josef Veleba (Horn) und Rudolf Hanzl (Fagott) gründete er 1947 das Wiener Oktett.

Publikationen

  • Die Wiener Philharmoniker, ein Stück Weltgeschichte Edinborough-London 1947. Wien (Wiener Philharmoniker) 1947. (mit Rudolf Hanzl)
  • Der Konflikt um die Propagierung einer österreichischen Künstlerkammer. Ein Beitrag zur Klarstellung der Handlungsweise der von der österreichischen Musikergewerkschaftsleitung angegriffenen Künstlerschaft. Wien (Eigenverlag) 1949. (mit anderen)
  • Mozartgemeinde Wien 1913–1963. Forscher und Interpreten, Hrsg. Wilhelm Rohm. Wien (Lafite) 1964.

Salzburgbezug

Im Rahmen der Salzburger Festspiele war Alfred Boskovsky zwischen 1949 und 1971 in zahlreichen Konzerten als Solo-Klarinettist und als Mitglied des Wiener Oktetts zu hören.

Auszeichnungen

In Würdigung seiner Verdienste als Mitglied der Wiener Philharmoniker wurde ihm am 4. Juli 1967 das Silberne Verdienstzeichen des Landes Salzburg verliehen.[1]

1980 wurde ihm das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst verliehen.[2]

Quellen

Einzelnachweise

  1. Iser, Karl: Für Verdienste, in: Ziegeleder, Ernst (Red.): Das Bundesland Salzburg 1945-1970. 25 Jahre Aufbau und Fortschritt. Eine Dokumentation. Land Salzburg 1976.
  2. Beantwortung der Parlamentsanfrage 10542/AB XXIV. GP vom 23. April 2012.