Ankogel

Aus Salzburgwiki
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Ankogel, Zoomaufnahme vom Stubnerkogel
Karte
der Ankogel von der Röthspitze gesehen; links der Weinschnabel (Doppelspitze), rechts das Marchkareck und zwischen beiden die Muritzenscharte (darüber der Ankogel)

Der Ankogel ist mit 3 252 m ü. A. die zweithöchste Erhebung in der Ankogelgruppe in den östlichen Hohen Tauern, südöstlich des Gasteinertals im Pongau.

Allgemeines

Der Gipfel befindet auf der Grenze Bundesland Salzburg zu Kärnten, dessen Gipfel jedoch bereits auf Kärntner Gebiet. Von Mallnitz in Kärnten führt die Ankogel-Seilbahn zum Hannoverhaus in 2 722 m ü. A. Nordöstlich des Gipfels fließt der Kleinelendkees talwärts, an seinter südwestlichen Flanke der Radeckkees.

Geschichte

Wahrscheinlich wurde der Ankogel als einer der ersten Dreitausender bereits 1762 vom Anlauftal in Salzburg aus durch den Bauern Patschg erstbestiegen. Damit gilt er auch als der am frühesten betretenen Gletschergipfel der Alpen.

Peter Karl Thurwieser mit dem Jäger Christian Ries waren dann am 17. Oktober 1822 die ersten Touristen am Gipfel. Thurwieser konnte durch seine barometrischen Messungen erstmals eine verlässliche Höhenmessung vorlegen. Auch Erzherzog Johann, Baron Herbert und mehrere Führer bestiegen den Gipfel am 4. August 1826. Die erste Frau auf dem Ankogel war Hermine Kauer aus Wien im Jahr 1880.[1]

In der Nacht vom 16. auf den 17. Jänner 1932 kam zu einem Bergsturz am Ankogel, der diesen wichtigen trignometrischer Vermessungspunkt erster Ordnung und Gradmessungspunkt für die Land- und Erdvermessung veränderte.

Weblinks

Quellen

Einzelnachweise