Christian Fürstaller

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Christian Fürstaller (* 30. Dezember 1964 in Piesendorf, Pinzgau) war Fußballspieler und ist heute geschäftsführender Miteigentümer des Speditionsunternehmens Augustin.

Leben

Christian Fürstaller wuchs in Piesendorf auf und ist gelernter Kunstschmied, Schlosser und Landmaschinenmechaniker. Er kam als Entdeckung Hannes Winklbauers 1984 zu Austria Salzburg und etablierte sich in der zweiten Division als Verteidiger neben weiteren Jungspunden wie Wolfgang Feiersinger und Franz Aigner. Obwohl als Profi bei Austria Salzburg unter Vertrag, arbeitete er schon früh in der Logistik Firma seines Vereinspräsidenten Rudolf Quehenberger mit.

Fürstaller gehörte zur Meistermannschaft der Jahre 1994 und 1995 und stand 1994 im UEFA-Cup Finale gegen Inter Mailand. Gegen Ende seiner aktiven Laufbahn spielte er auch fünfmal im Österreichischen Nationalteam unter Herbert Prohaska: In der EM-Qualifikation 1996 kam er erstmals am 13. November 1994 in Lissabon gegen Portugal (0:1), und letztmalig am 6. September 1995 beim 3:1 gegen Irland in Wien zum Einsatz.

Fürstaller beendete seine aktive Laufbahn im Frühjahr 1996 und wurde 2001 als Nachfolger von Rudolf Quehenberger Vorstands-Vorsitzender der Quehenberger Logistikgruppe. Nach deren Übernahme durch die Luxemburger Thiel Logistik blieb er der Firma als CEO erhalten. 2003 wechselte er gemeinsam mit seinem Vorstandschef Günter Thiel zu TNT Logistics, wo er - nach deren Umfirmierung - Managing Director von CEVA Logistics Central & Eastern Europe war.

Im Juli 2009 übernahm er als geschäftsführender Miteigentümer (45%) das Speditionsunternehmen Augustin mit rund 1000 Mitarbeitern. Im Februar 2010 kaufte Fürstaller vom Branchenriesen Logwin AG in Luxemburg die Landverkehrsaktivitäten (Road und Rail) in Osteuropa sowie die Stückgutnetz-Aktivitäten in Österreich und holte damit die Marke Quehenberger nach Salzburg zurück.

Quelle

  • Salzburger Nachrichten