Piesendorf

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Karte
Karte 5721.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Zell am See (ZE)
Fläche: 50,97 km²
Geografische Koordinaten: 47° 48' N, 13° 02' O
Höhe: 785 m ü. A.
Einwohner: 3 790 (1. Jänner 2018)
Postleitzahl: 5721
Vorwahl: 0 65 49
Gemeindekennziffer: 5 06 16
Gliederung Gemeindegebiet: 4 Katastralgemeinden
Gemeindeamt: Dorfstraße 15
5721 Piesendorf
Offizielle Website: www.piesendorf.salzburg.at
Politik
Bürgermeister: Hans Warter (ÖVP)
Gemeinderat (2019): 19 Mitglieder: 14 ÖVP,
4 SPÖ,
2 FPÖ,
1 IDP
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 1 352
1880 1 389
1890 1 426
1900 1 487
1910 1 504
1923 1 464
1934 1 543
1939 1 581
1951 1 946
1961 1 909
1971 2 094
1981 2 601
1991 2 997
2001 3 481
2011 3 764
2018 3 790
Karte

Piesendorf ist eine Gemeinde im Bezirk Zell am See im Pinzgau.

Geografie

Geografische Lage

Piesendorf liegt an der Grenze zum Oberpinzgau im westlichen Salzachtal etwa sieben Kilometer südwestlich von Zell am See. Ziemlich genau oberhalb der Gemeinde im Norden erhebt sich der Gipfel der Schmittenhöhe (1 965 m ü. A.), südlich der Maiskogel (1 675 m ü. A.).

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Piesendorf umfasst die Katastralgemeinden Aufhausen, Humersdorf, Piesendorf und Walchen und gliedert sich in die folgenden Ortschaften:

Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften zum 1. Jänner 2018 angegeben.[1]

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Norden an die Gemeinde Viehhofen im Osten an die Gemeinde Zell am See (Stadtteil Schüttdorf), im Süden an Kaprun und im Westen an Niedernsill an.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Piesendorf 1147 als "Puesendorf". Erste Besiedelungen rund um den Naglköpfl sind um ca. 1500 v. Chr. nachweisbar. 1160 erfolgte der Bau der ersten Walcher Burg in Walchen. 1816 kam das bis 1803 selbstständige Erzbistum Salzburg und mit ihm Piesendorf zu Österreich und wurde bis 1848 von Linz verwaltet. Nach der Revolution 1848 kam es zur Aufhebung des Untertanenverhältnisses der Bauern zu den Grundherren und 1850 zur Gründung der Gemeinde Piesendorf. Der erste Bürgermeister Piesendorfs wurde 1860 gewählt. 1869 wurden bereits 1352 Einwohner gezählt. Die erste eigene Schule wurde 1880 erbaut, vorher wurde im Mesnerhaus unterrichtet. Bis 1900 standen in Piesendorf 124 Gebäude. 1970 nahm die Entwicklung einen rasanten Fortschritt, so dass 2002 bereits 1200 Gebäude entstanden waren. Heute sind in Piesendorf 3720 Einwohner beheimatet (Stand: 2005). Gerhard Bayer war von 1961 bis 2004 Amtsleiter der Gemeinde Piesendorf im Pinzgau.

NS-Zeit

Im in der NS-Zeit in Aufhausen bestehenden Barackenlager für Zwangsarbeiter befanden sich auch Baracken des KZ-Außenlager Fischhorn.

Musik

Öffentliche Einrichtungen

Rettungsorganisationen

Bildung

Politik

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung von Piesendorf hat 21 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2014 wie folgt zusammen: 11 ÖVP, 3 SPÖ, 3 FPÖ, 2 UP und 2 IDP.

Bürgermeister

Hauptartikel: Bürgermeister der Gemeinde Piesendorf

Auszeichnungen der Gemeinde

Ehrenbürger

Hauptartikel: Ehrenbürger der Gemeinde Piesendorf

Ehrenring der Gemeinde Piesendorf

Hauptartikel: Ehrenring der Gemeinde Piesendorf

Wappen

Am 15. Jänner 1973 wurde der Gemeinde Piesendorf durch die Salzburger Landesregierung das folgende Wappen verliehen:

In geteiltem Schild oben in Rot ein stehender silberner Stier mit gesenktem Kopf in Angriffstellung, unten in Silber ein roter Wechselstufenbalken.

Dabei verweist der Stier auf die Piesendorfer Viehzuchttradition, der Wechselstufenbalken entstammt dem Wappen der Herren von Walchen.

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde

Hauptartikel Töchter und Söhne der Gemeinde Piesendorf

Bilder

 Piesendorf – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Quellen

Weblinks

  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Piesendorf"


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Über dieses Bild

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  1. Statistik Austria