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Felberturmmuseum

Museumensemble Felberturm Mittersill
Paradefund von Josef Papp

Das Felberturmmuseum ist ein Heimatmuseum in Mittersill mit einer der größten privaten Mineraliensammlungen im Bundesland Salzburg.

Inhaltsverzeichnis

Das Museum

Das Museum ist im Felberturm untergebracht. Nach der Aufsetzung des neuen Daches bemühte sich vor allem Walter Dahel um die Einrichtung des Felberturmes als Museum. Es wurden alte Möbel, Einrichtungsgegenstände und Arbeitsgeräte als Ausstellungsstücke gesammelt. Die Zurverfügungstellung der privaten Mineraliensammlung des Ehepaares Josef und Elise Maier macht aber das Glanzstück des Museums aus. Die Sammlung wurde in über fünf Jahrzehnten zusammengetragen und aufgebaut. Sie dürfte die größte private Sammlung im Land überhaupt sein und enthält Mineralien aus den Hohen Tauern, aus anderen Regionen des Salzburger Land und aus dem Ausland. Seither wurde die im Felberturmmuseum ausgestellte Mineraliensammlung durch Neufunde wie die im nebenstehendem Bild zu sehende leicht rauchige Riesenkristallstufe aus dem Felbertal, gefunden von Josef Papp, ergänzt und zeigt sich in einer zeitgemäßen Präsentation.

Zum Museum gehört auch das 1968 aus Kaprun neben den Felberturm versetzte alte Bauernhaus des Häuslbauern Martin Buchner.

Das Felberturmmuseum ist seit 1969 zu besichtigen. Themenschwerpunkte der umfangreichen Schau sind Handwerk, Skilauf, Alpinismus, bäuerliche und sakrale Kunst, Schulgeschichte, Nationalpark Hohe Tauern, Tierwelt der Heimat, Wald (Schädlinge, Nützlinge), Mineralien (ca. 900 Exponate), Bergbau einst und jetzt (Wolframbergbau), Feuerwehr, die Pinzgauer Lokalbahn und die Freiheitskämpfe 1809.

Heute zählt das Mittersiller Heimatmuseum zu den umfangreichsten Heimatsammlungen des Landes Salzburg. Es stellt mit Turm, Bauernhaus, Feuerwehrmuseum, "Sängerhaus" und landwirtschaftlichen Nebengebäuden einen eigenen Museumsbezirk dar.

Sonderausstellungen 2010

Neben der Dauerausstellung aus unterschiedlichen Bereichen gibt es im Jahr 2010 drei zusätzliche Ausstellungen:

Weblinks

Quelle