Fuder

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Aus der Salzproduktion in der Saline Hallein: links sieht man am Rande einer Sudpfanne die Perkufen (Salzfässer), rechts die weißen, bereits getrockneten Fuder (Salzstöcke), die von Salzträgern entfernt werden.

Fuder nennt man in der Salinensprache einen in einer Perkufe, also einem Salzfass, getrockneten konischen Salzkegel.

Anwendung

Bei einem Fuder handelt es sich um ein Salzmaß. Dieses ergibt sich, wenn das noch feuchte Salz, das in einer Saline in eine Perkufe gestampft wurde, sich im Trocknungsprozess zu einem Salzstock verfestigt hat.

Da das Salz jedoch nicht nach Gewicht verkauft wurde, sondern in zählbaren Salzfässern (Kufen), wurden die Fuder in der Saline Hallein zum Transport und Verkauf in Halleiner Kufen abgefüllt. Dabei ergaben 211 Fuder 186 Kufen zu jeweils ca. 70 kg Inhalt.

Um einen eventuellen Salzverlust während des Transports auszugleichen, wurden neben den Kufen immer auch Setzfuder (also „Ersatz-Fuder“) mittransportiert, aus denen die Halleiner Kufen vor ihrer Auslieferung aufgefüllt wurden.

Quellen