Hans Preimesberger

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Hans Preimesberger (* 1870; † 31. August 1935[1] in Salzburg) war ein Tischler in Salzburg.

Leben

Am 15. Jänner 1894 meldete Hans Preimesberger 24-jährig sein Tischlergewerbe im Döllerergässchen in der Stadt Salzburg an. Später wurde daraus die Möbelfabrik Preimesberger.

Im Juli 1897 war er bei der Salzburger Gewerbe- und Kunstgewerbe-Ausstellung vertreten, die auch Erzherzog Ludwig Viktor besuchte.[2]

Im August 1899 wandte sich Preimesberger mit einem Schreiben an die Öffentlichkeit. Ein für ursprünglich drei Wochen angesetzter Streik der Tischlermitarbeiter. dauerte nun schon neun Wochen. Bei diesem Streik ging es um die Verkürzung der täglichen Arbeitszeit (12 bis 16 Stunden). Er selbst hatte gegen den Streik gestimmt und erklärte in diesem Schreiben, dass er nun in seiner Werkstätte den Stundentag eingeführt hätte. Jeder Arbeiter wird nach Stunden bezahlt und nicht mehr pauschal für das Monat.[3]

Im Juli 1900 scheint er in den Kurlisten von Bad Ischl auf. Er war allein im Gasthof zum goldenen Ochsen abgestiegen.[4]

Im Jahr seines überraschenden Todes, 1935, war er erster Obmann im Vorstand der Betriebsgenossenschaft für die städtischen Kurhausbäder in Salzburg.[5]

Er war Ehrenmitglied vom Graf-Radetzky- und Fürst-Auersperg-Veteranenverein. Hans Preimesberger liegt am Salzburger Kommunalfriedhof begraben. Sein Begräbnis fand am 2. September 1935 statt.[6]

Familie

Sein Sohn war Leopold Preimesberger.

Quellen

  1. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 2. September 1935 Seite 12, Parte
  2. Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 29. Juli 1897, Seite 2
  3. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 1. August 1899, Seite 6
  4. Quelle ANNO, Curlisten Bad Ischl, Ausgabe vom 24. Juli 1900
  5. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 28. Oktober 1935, Seite 7
  6. Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 2. September 1935, Seite 4