Heidemarie Holmes-Heiss

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Heidemarie Holmes-Heiss
Arbeit von Heidemarie Holmes-Heiss
Arbeit von Heidemarie Holmes-Heiss

Heidemarie Holmes-Heiss (* 1948 in Zell am See) ist bildende Künstlerin.

Leben

Heidemarie Holmes-Heiss schloss 1964 die Handelsschule in Zell am See ab und begann 1965 Abendkurse an der Handelsakademie in Salzburg zu besuchen, wo sie ihre ersten Begegnungen mit Fotografie und Töpferei hatte (Residenzgalerie Salzburg). Als Jugendliche waren Bergsteigen und Klettern in den Alpen, sowie das Skifahren ihre große Leidenschaft. 1966 reiste sie das erste Mal als Skilehrerin nach Killington in Vermont, USA, und arbeitete dann für viele Saisonen entweder in Stratton Mountain, oder in Bromley Mountain, beide in Süd Vermont gelegen.

1967 heiratete sie den Skirennfahrer Hermann Göllner aus Zell am See und 1973 wurde ihr erstes Kind, eine Tochter, in Salzburg geboren. 1975 erfolgte die Scheidung und Heidemarie Holmes-Heiss blieb mit ihrer Tochter in den Staaten. 1980 kehrte sie in den Salzburger Pinzgau zurück und versuchte hier wieder Fuß zu fassen. Es folgte der Hausbau in Fürth gemeinsam mit den Eltern, jedoch war ihr hier beruflich kein Erfolg beschieden. So kehrte sie 1982 zurück in die USA. Dort begann sie noch im gleichen Jahr mit einem Kunst- und Lehramtsstudium am Johnson State College, Vermont, welches von ihr 1986 erfolgreich abgeschlossen wurde. 1987 heiratete sie Stephen J. Holmes und ihre zweite Tochter wurde in den USA geboren.

Gegenwärtig pendelt Heidemarie Holmes-Heiss zwischen Vermont und Fürth, Piesendorf, mit der Absicht, sich in Zukunft wieder mehr in Österreich aufzuhalten.

Kunstaus- und -fortbildung und beruflicher Werdegang

Nach den oben erwähnten ersten Begegnungen mit Fotografie und Töpferei und einer längeren, mehr sportorientierten Phase, folgte 1986 der Studienabschluss mit dem Bakkalaureat für Science, Deutsch und Kunst, der sie zum Unterricht als Kunsterzieherin und Deutschlehrerin in Volks- und Hauptschulklassen berechtigte. In den Jahren 1988 bis 1990, studierte Holmes-Heiss berufsbegleitend am Vermont College, Teil der Norwich University. Sie absolvierte ein Doppelstudium, einerseits Kunst, und andererseits Frauenentwicklung (Women`s Development). Beide Studienrichtungen hat sie jeweils mit dem akademischen Grad Magister Artium abgeschlossen.

1989 - 2000 arbeitete Holmes-Heiss mit folgenden Professoren und Künstlern an ihrer persönlichen Kunstentwicklung: Vermont Studio Center unter Anleitung von Patricia de Gogorza, Hugh O`Connell, Carol MacDonald und Camie Davis.

1998, 2000 und 2007 nahm sie an der New York Studio School am Drawing Marathon mit Graham Nickson teil und 1999 und 2017 an den Internationalen Hollersbacher Malerwochen. 1999 unter der Leitung von Peter Mairinger und Mady Braun, 2017 unter der Leitung von Peter Mairinger.

Heidemarie Holmes-Heiss übte im Laufe der Jahre zahlreiche kunstorientierte Berufe aus. So war sie u.a.

  • von 1989 bis 1993 Boardmember und später Präsidentin des Onion River Arts Council in Montpelier, Vermont.
  • Von 1990 - 1992 war sie Mitgründerin des „Vermont Artist Exchange Projects“, mit Künstlern und Künstlerinnen der Gruppe D aus Dachau, Deutschland, im Helen Day Arts Center in Stowe, Vermont.
  • Von 1994 - 1997 arbeitete sie als Mitgründerin von „Women`s Work“, eine Frauenorganisation, die Künstlerinnen unterstützt, ebenfalls aktiv in Montpelier, Vermont.
  • Ab 1995 gründete Heidemarie Holmes-Heiss „hhARTSenter“, ein Zentrum für Sommer Camps und Kunstprogramme für Kinder und Erwachsene in East Montpelier, Vermont.
  • 1999 - 2017 unterrichtete Holmes-Heiss hauptberuflich als Kunsterzieherin in den Volksschulen East Montpelier Elementary School und Calais Elementary School, Vermont, USA.

Einzelausstellungen

Heidemarie Holmes-Heiss stellte ihre Bilder im Laufe der Jahre in Galerien und Bibliotheken, sowohl in den USA als auch in Österreich aus. Hier eine Auswahl:

  • 2006: „Im Sog der Strömung“. Diese Ausstellung verband Mixed Media und Encaustic Druck-Images mit Poetry, gelesen von den Autorinnen Hemma Glittenberg, Rosa Gruber und Theresia Oblasser.
  • 2004: „Encaustic Art“, Montpelier City Show Asse, Montpelier, Vermont, USA.
  • 2000: „Paintings and Sketches from the Human Body“, Quimbey Gallery, Lyndon State College, Vermont.
  • 1999: „Flügel“, Mono-Prints mit Artifacts“, So. Vermont Art Center, Manchester Ctr., Vermont.
  • 1993: Maishofener Sommerwochen, „Acrylic“. Hotel Pichler, Maishofen.

Auszeichnungen

  • 1998: Zweiter Preis, For Art Sake, Helen Day Art Center, Stowe, Vermont
  • 1998: Stipendium für Making Connections, mit Web Project, Vermont Arts Alliance for Education, Montpelier, Vermont
  • 2003: Geld Prämie für ARTT (Art Responding Through Technology), ein Online Programm für Kunstschüler
  • 2007: Auszeichnung als distinguierte Kunsterzieherin und Kunstleiterin vom Kennedy Center, Alliance für Arts Education Network, Montpelier, Vermont.

Bildergalerie

Tinte- und Kohlezeichnungen

Enkaustik-Serie

Mischtechnik

Einzeldrucke

Baumkralle

Quellen

  • Persönliche Information der Künstlerin
  • Text zu einer Ausstellung von Hemma Glittenberg