Kurt Leitner

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Kurt Leitner (* 21. März 1946 in Schwarzach im Pongau; † 7. Oktober 2018) ist ein ehemaliger Fußballspieler auf der Position eines Stürmers.

Karriere

Kurt Leitner begann seine Laufbahn als Mittelstürmer bei seinem Heimatverein SV Schwarzach. Bereits in der Jugendmannschaft der Pongauer fiel er den Talentsuchern aufgrund seiner beidbeinigen Schusskraft und seiner Schnelligkeit auf. Mit 20 Jahren wechselte der talentierte Mittelstürmer 1966 zum Erstligisten Wiener Sport-Club und reifte bei den Dornbachern in den folgenden beiden Jahren zum vielgefragten Topstürmer heran. 1968 übersiedelte er in die oberösterreichische Hauptstadt und spielte für die folgenden sechs Jahre erfolgreich beim Linzer ASK.

Während dieser Zeit bekam der Schwarzacher etliche Einberufungen in die österreichische Fußballnationalmannschaft. Tatsächlich eingesetzt wurde er von den Teamchefs Erwin Alge und Johann Pesser jedoch nur ein einziges Mal, und zwar am 4. April 1971 bei der 0:2-Niederlage Österreichs gegen Ungarn in Wien. Als Sturmpartner von Willi Kreuz und Geza Gallos kam er bereits in der 5. Spielminute zu einer Topchance, sein Schuss ging allerdings knapp über die Latte. In der 35. Minute legte er nach Zuspiel von Johann Ettmayer ideal für Gallos auf, der den Ball trocken ins Tor schoss. Der Schweizer Schiedsrichter Kamber erkannte den Treffer jedoch wegen angeblichen Abseits nicht an. Nach 77 Minuten wurde Leitner durch den für Austria Salzburg tätigen Wiener Karl Kodat ersetzt, womit seine kurze Teamkarriere auch schon wieder beendet war.

Nachdem sich 1974 ein geplanter Transfer zum österreichischen Rekordmeister Rapid Wien nach einer schweren Verletzung zerschlug, wechselte er im Frühjahr 1975 als Ersatz für den nach Linz zurückgekehrten Mittelstürmer Helmut Köglberger zur Wiener Austria. Bei den Veilchen aus der Bundeshauptstadt kam er in der Frühjahrsrunde zu zwölf Einsätzen und einem Tor. In seiner letzten Bundesligasaison 1975/76 entwickelte er sich zur unverzichtbaren Mannschaftsstütze und feierte mit dem Titelgewinn der Wiener Austria, zu dem er bei 21 Einsätzen noch sechs Tore beisteuerte, auch seinen größten Erfolg.

Nach seinem Abgang von der Austria spielte er noch in der 2. Division beim FC Dornbirn 1913, ehe er in den unteren Ligen seine Karriere ausklingen ließ. Als Trainer betreute Kurt Leitner danach noch einige unterklassige Mannschaften, konzentrierte sich später aber wieder auf seinen Hauptberuf als Versicherungsangestellter.

Stationen

  • SV Schwarzach im Pongau (bis 1966, 4. Spielstufe)
  • Wiener Sport-Club (1966−1968)
  • Linzer ASK (1968−1975)
  • FK Austria Wien (1975/76)
  • FC Dornbirn 1913 (1976/77)

Erfolge

  • Österreichischer Meister: 1976 (Austria Wien)
  • ÖFB-Cup-Finalist: 1970 (LASK)
  • 1 Länderspiel für die österreichische Fußballnationalmannschaft 1974
  • 6 Auswahlspiele für die österreichische U-23-Nationalmannschaft
  • 6 Länderspiele für die österreichische Amateurnationalmannschaft
  • Amateur-Europameister 1967 (als WSC-Spieler)

Quellen und Weblinks