August Fischbach

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August Fischbach, Portrait nach einer Bleistiftzeichnung von Burda, 1856

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August Fischbach' (* 7. März 1828 in Wien; † 2. Februar 1860 in München) war ein österreichischer Genremaler.

Leben

Als einziger Sohn des berühmten Landschaftsmalers Johann Fischbach geboren, führte er bereits in der Gymnasial-Zeit kleine Zeichnungen mit der Feder aus. Bis zum Ende seines Gymnasial-Unterrichtes im Jahr 1842 übte er sich nebenbei unter der Anleitung seines Vaters im Zeichnen und Malen nach der Natur, wobei er besonders über eine richtige Auffassung der Verhältnisse der menschlichen Gestalt verfügte.

Nun wandte er sich für ein Jahr der Lektüre lateinischer und griechischer Schriftsteller zu und setze nach diesem, abermals unter der Leitung seins Vaters, seine Kunststudien fort. Diese führten ihn auch von Salzburg, dem Wohnsitz seiner Familie seit 1840, nach Wien, wo er die alten Meister kopierte.

So vorbereitet, zeichnete er im Winter 1847/1848 in der Akademie der Bildenden Künste zu München, in welche er den 12. Dezember 1847 eingetreten war, nach der Antike. Bei einem neuerlichen Aufenthalt in München vom Herbst 1849 bis Ende Juni 1852 machte er unter der Anleitung des Historienmalers Bertele bedeutende Studien der menschlichen Figur nach dem Leben.

Die folgende Zeit bis zu seiner letzten Kunstreise nach München im November 1859, brachte er im elterlichen Haus, der Fischbachvilla, in Salzburg in selbstständiger künstlerischer Tätigkeit zu, wobei er sich hauptsächlich dem Genrefach zugewandt hatte. Unter anderem wurden drei seiner Bilder vom österreichischen Kunstverein in Wien angekauft. Andere gelangten in den Besitz der Kaiserin-Mutter Karoline Auguste oder der Kaiserin Elisabeth.

Als junger Künstler, dessen künstlerische Begabung bereits allseitige Anerkennung gefunden hatte, erkrankte er 1860 in München an Typhus und starb nach kurzem Krankenlager, gepflegt von seiner Schwester, ebenda. Das Grab seines Sohnes in München wissend und in Salzburg zu sehr ständig an den Verlust erinnert, verließ der Vater, Johann Fischbach, tief getroffen Salzburg und ließ sich in München nieder, wo auch sein Tochter mit ihrer Familie lebte.

Quellen