Friedrich Keyl

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Jakob Friedrich Keyl (* 1827 in Stuttgart[1] oder Vaihingen[2]; † 5. Oktober 1869 in Salzburg) war ein Salzburger Buchdrucker.

Leben

Friedrich Keyl, der sich 1865 als Anton Pustets Teilhaber selbständig machte und Reinhold Kiesel mitnahm, gründete die Keyl'sche Buchdruckerei, aus der das Verlagshaus Kiesel hervorging.

Keyl war Schriftsetzer. Er suche im Juni 1859 beim Salzburger Gemeinderat um Aufnahme in den Gemeindeverband, Erwirkung der österreichischen Staatsbürgerschaft und die Erteilung des Ehekonsenses mit Maria Schmid an. Sein Gesuch wurde mit 30. Juni 1859 bewilligt.[3]

Im Mai 1860 starb sein erst sechsjähriger Sohn Friedrich an Hirnhautentzündung.[4]

Während des Konkurses der Duyle'sche Buchdruckerei Anfang 1862 erhielt Friedrich Keyl von der Valentin Rehle'schen Concursmasse-Verwaltung die Genehmigung, die Duyle'sche Buchdruckerei weiterzuführen.[5]

Im Jänner 1865 erhielt Keyl die Konzession für das Buchdruckergewerbe von der Stadtgemeinde Salzburg.[6]

Noch ein Jahr vor seinem Tod wurde Keyl Mitglied eines Vereins, dessen Obmann Dr. Otto Spängler war (um welchen Verein es sich handelte, ist noch nicht geklärt).[7]

Friedrich Keyl starb im Alter von 42 Jahren an Lungentuberkulose. Er wurde am 7. Oktober 1869 auf dem Sebastiansfriedhof begraben.[8]

Quellen

  1. Quelle ANNO,Vorwärts. Organ der Gewerkschaft Druck und Papier, Ausgabe vom 28. Oktober 1869, Seite 3
  2. Quelle ANNO, Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 25. Juni 1873, Seite 2
  3. Quelle ANNO, Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 18. Juni 1859, Seite 3
  4. Quellen ANNO, Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 22. Mai 1860, Seite 4 und ANNO, Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 4. Juni 1860, Seite 4
  5. Quelle ANNO, Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 22. Jänner 1862, Seite 4
  6. Quelle ANNO, Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 8. Februar 1865, Seite 3
  7. Quelle ANNO, Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 8. Februar 1868, Seite 4
  8. Quelle ANNO, Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 5. Oktober 1869, Seite 4