Heeres-Leistungssportzentrum

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Das Heeres-Leistungssportzentrum Rif (HLSZ Rif, vormals Heeressport- und Nahkampfschule, HSNS) ist eine vom österreichischen Bundesheer betreute Einrichtung für Spitzensportler auf dem Gelände des ULSZ Rif.

Geschichte

Das Leistungssportzentrum des Bundesheeres in Rif nahm am 1. Oktober 1985 seinen provisorischen Betrieb auf, um am 1. März 1986 endgültig und offiziell in Betrieb zu gehen. Der damalige HSNS-Kommandant Dieter Böhm, sein Mitarbeiter Ludwig Höllwerth, der ehemalige Salzburger Landessportdirektor Peter Pilsl und der Generalsekretär des Ringerverbandes, Reinhard Berger, waren die treibenden Kräfte hinter der Installierung des Leistungssportzentrums.

Erster Kommandant in Rif war Helmut Ring, das erste Quartier für die Sportler aus den Sparten Ringen, Skibob und Tennis war die Bibliothek des Hauses in Rif. Bis 1989 waren bereits 19 Sportler in Rif stationiert, unter ihnen klingende Namen wie Wasserspringer Niki Stajkovic oder Ringer Alexander Neumüller. 1991 konnte man ins Haus Rif übersiedeln und den Sportlern neue Standards bieten.

1992 gewann Heinz Kuttin als erster Rifer Sportler eine Olympiamedaille, Silber und Bronze in Albertville.

Ein Meilenstein in der Entwicklung des Heeres-Leistungssportzentrums war die Aufnahme der ersten Frau, Judokämpferin Sigrid Huber, 1998.

Im Februar 2004 übernahm Erwin Geiger das Kommando in Rif. Er übersah zu allererst die Sanierung und des Ausbau der Zimmer von 12 auf 19. Die Anzahl der Athleten stieg auf phasenweise 50 Sportler. Mit Felix Gottwald, Michael Gruber, Martin Koch, Wolfgang Loitzl, David Kreiner und Bernhard Gruber hatte das HLSZ erstmals Olympiasieger in seinen Reihen. 2008 holte mit Judoka Ludwig Paischer erstmals auch ein Sommersportler eine Medaille für das HLSZ-Rif. Mit Selina Heregger und Anna Fenninger haben auch bereits zwei Frauen WM-Medaillen für das Sportzentrum gewonnen.

In den ersten 25 Jahren hat das HLSZ-Rif 19 Olympiamedaillen, 61 WM-Medaillen, 18 EM-Medaillen und 334 Staatsmeistertitel gefeiert.

Quelle

  • SN-Beilage "25 Jahre ULSZ Rif", 28. Mai 2011