Anna Veith

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Olympia-Gold im Super G in Sotschi 2014
Anna Fenninger gewinnt Bronze im Riesentorlauf bei der Ski-WM in Schladming 2013
Anna Fenninger bei ihrem
2. Weltcupsieg am Semmering
Anna Fenninger
Anna Fenninger Sportlerin des Jahres 2013 bei Österreich Gala-Nacht des Sports
Österreichs Sportlerin
des Jahres 2014
Anna Fenninger - Gala Nacht des Sports 2011
Anna Fenninger - Leonidas Sportgala 2013

Anna Veith (geborene Bräunlinger, später durch die Heirat ihrer Eltern legitmierte Fenninger[1]) (* 18. Juni 1989 in Hallein, Tennengau) ist eine Salzburger Skirennläuferin.

Karriere

Anna Fenninger kam im Krankenhaus Hallein zur Welt und wuchs im elterlichen Haus in Adnet auf. Sie besuchte die Skihauptschule Bad Gastein. Sie war in der Schülerklasse von 2002 bis 2004 Landescup-Gesamtsiegerin in Salzburg. Seit der Saison 2006 fuhr sie im Europacup und holte dort in ihrer ersten Saison bereits vier Siege im Riesentorlauf, was ihr auch die Europacup-Gesamtwertung und den Sieg in der Disziplinenwertung Riesentorlauf einbrachte. Das garantierte ihr für 2006/2007 einen Startplatz im Weltcup. Ihr Debüt feierte Fenninger am 11. November 2006 im Slalom von Levi (FIN), am 21. Jänner 2007 folgten mit Platz 16 im Riesentorlauf von Cortina d'Ampezzo (ITA) die ersten Weltcup-Punkte. Von ihren Siegen im Europacup sticht vor allem jener in der Skihalle von Neuss-Bottrop (D) heraus.

Die für den Skiklub Hallein startende Anna Fenninger wurde am 5. März 2006 in Le Massif, Quebec (CAN), Junioren-Weltmeisterin im Super-G und in der Kombination, zwei Tage zuvor hatte sie bereits Silber in der Abfahrt geholt. Am 29. Februar 2008 wiederholte sie das Kunststück, an einem Tag Doppel-Weltmeisterin zu werden: In Formigal (SPA) gewann sie den Riesentorlauf und erneut die Kombination. Im Super-G hatte sie davor Silber gewonnen.

Am 26. Jänner 2009 gelang Anna Fenninger mit Rang 2 im Super-G von Cortina (ITA) ihr erster Podiumsplatz im Weltcup. Bei der Junioren-WM in Garmisch-Partenkirchen (D) landete sie am 4. März 2009 im Super-G auf Rang 3 und holte damit Bronze hinter ihrer Salzburger Teamkollegin Mariella Voglreiter.

Während die Saison 2010 bereits zu Beginn von schwachen Vorstellungen im Slalom und Riesentorlauf gekennzeichnet war, konnte sich Fenninger zumindest im Super-G zu Beginn in Szene setzen und qualifizierte sich über diesen auch für die Olympischen Winterspielen in Vancouver. Hier reichte es aber nur zu zwei 16. und einem 25. Platz.

2011 konzentrierte sich Fenninger auf die schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G und ließ allgemein wieder mit besseren Ergebnissen aufhorchen. Bei der Ski-Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen errang sie am 11. Februar 2011 die Goldmedaille in der Superkombination, wobei sie sich von Platz 4 in der Abfahrt überraschenderweise ausgerechnet im Slalom aufs oberste Treppchen hievte. Am 16. Februar errang sie mit dem Team (in dem auch die weiteren Salzburger Marlies Schild, Michaela Kirchgasser und Philipp Schörghofer standen) Silber.

Der Start in den Weltcup-Winter 2011/2012 verlief vielversprechend und in dieser Saison ließ der erste Sieg nicht lange auf sich warten: Am 28. Dezember 2011 gewann Fenninger den Riesentorlauf in Lienz (Osttirol). Einen insgesamt sehr erfolgreichen Winter schloss sie mit sechs Podestplatzierungen, Rang 3 im Super-G-Weltcup und Rang 5 im Gesamtweltcup ab.

Der WM-Winter 2012/2013 brachte eine neuerliche Steigerung. Auch ihren zweiten Weltcupsieg fuhr sie zwischen Weihnachten und Silvester in Österreich ein, diesmal am Semmering. Ihre Ergebnisse machten Fenninger zu einer Topfavoritin in vier WM-Bewerben. Hier schied sie zunächst im Super-G aus, fädelte im zweiten Teil der Kombination nach einer tollen Abfahrtsleistung ein und belegte in der Abfahrt nur den für sie enttäuschenden 11. Rang. Nach einer kurzen Auszeit gelang ihr aber beim letzten Start im Riesentorlauf der ersehnte Sprung aufs Siegertreppchen. Am 14. Februar 2013 holte Anna Fenninger Bronze in Schladming. Den Weltcup-Winter beendete sie als Dritte in der Gesamtwertung und als Zweite im Riesentorlauf. Acht Podestplatzierungen (drei Siege) standen zu Buche, darunter der erste Sieg in einem Super-G.

Am 4. April 2013 wurde sie als Salzburgs Sportlerin des Jahres ausgezeichnet.

Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi, Russland, wurde sie am 15. Februar 2014 Olympiasiegerin im Super-G und gewann am 18. Februar 2014 die Silbermedaille im Riesentorlauf.

Dank vieler konstanter Leistungen in der Saison 2013/2014, mit vier Siegen und weiteren sieben Podestplätzen konnte sie ihren ersten Gesamtweltcupsieg feiern. Nach einem packenden Abschlussrennen sicherte sie sich mit dem Sieg im Riesentorlauf auch noch den Disziplinenweltcup.

Die Weltcupsaison 2014/2015 startete Anna Fenninger fulminant mit dem Sieg im Auftaktrennen in Sölden, Nordtirol. Nachdem Tina Maze (SLO) zwischenzeitlich bereits mit mehr als 300 Punkten im Gesamtweltcup führte, startete sie eine eindrucksvollen Aufholjagd und überflügelte noch mit dem Sieg beim abschließenden Riesentorlauf in Meribel am 22. März 2015 Tina Maze. Sie gewann damit mit sechs Siegen und 15 Podestplätzen zum zweiten Mal in Folge den Gesamtweltcup. Am 1. März 2015 gewann Fenninger überraschend die Super-Kombination in Bansko (Bulgarien) vor der Slowenin Tina Maze und der Österreicherin Kathrin Zettel.

Am 3. Februar 2015 wurde sie in Vail, Beaver Creek, Weltmeisterin im Super-G, zwei Tage später holte sie die Silbermedaille in der Abfahrt. Am 12. Februar 2015 krönte sie ihr Leistung mit einer weiteren Goldmedaille im Riesentorlauf. Damit gelang ihr das gleiche Kunststück wie Alexandra Meissnitzer, die ebenfalls bei der Ski-WM in Vail 1999 im Super-G und Riesentorlauf Gold gewann.

Am 21. Oktober 2015 kam Anna Fenninger beim Riesentorlauftraining in Sölden zu Sturz und zog sich einen Patellasehnen-, Kreuzband-, und Seitenbandriss im Knie zu. Sie fällt damit für die Skisaison 2015/2016 aus und kann den Gewinn des Gesamtweltcups nicht verteidigen.

Am 16. April 2016 heiratet Anna Fenninger den ehemaligen steirischen Snowboarder und langjährigen Freund Manuel Veith, den Besitzer des Arx Hotel]]s in Rohmoos-Schladming. Die Saison 2016/2017 nimmt sie als Anna Veith in Angriff.

Nachdem sie ihr Comeback in Sölden noch verschieben musste, gab sie am 27. Dezember 2016 beim Ersatzrennen von Courchevel am Semmering ihr erstes Rennen nach der schweren Verletzung. Dieses verlief aber noch wenig erfolgreich und so landete sie nach Problemen mit der Kante ihres Skis nach dem 1. Durchgang nur auf dem enttäuschenden 49. Platz. Einen Tag später klassierte sie sich als 25. allerdings schon wieder in den Punkterängen. Bereits beim 2. Super-G nach ihrem Comeback gelang ihr am 29. Jänner 2017 mit Rang 3 in Cortina d'Ampezzo wieder ein Podestplatz.

Nach dem enttäuschenden Abschneiden bei den Weltmeisterschaften in St. Moritz (SUI) musste sie ihre Saison vorzeitig beenden und sich einer neuerlichen Operation am Knie unterziehen.

Bereits beim 6. Rennen nach langer Verletzungspause gewann sie am Sonntag, den 17. Dezember 2017 den zweiten Super-G in Val d'Isere (Frankreich) vor Tina Weirather (LIE) und feierte damit ihren ersten Weltcupsieg seit zweieinhalb Jahren.

Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeonChang (Südkorea) gewann sie am 17. Februar 2018 im Super-G die Silbermedaille.

2015: Fenninger droht mit dem Austritt aus dem ÖSV

Hauptartikel: Der Streit Anna Fenninger mit dem ÖSV

In einem am 11. Mai 2015 den Medien zugespielten E-Mail drohte Fenninger im Konflikt um ihren Manager und ihre sportliche Betreuung mit sofortigem Rücktritt aus dem Österreichischen Ski-Verband (ÖSV)[2]. An ihrem Geburtstag, den 18. Juni 2015, begrub sie überraschend das "Kriegsbeil" und am 26. Juni 2015 in Seefeld in Tirol vom Österreichischen Ski-Verband mit dem "Großen Goldenen Sportehrenzeichen" ausgezeichnet. Diese eigentlich nicht zu erwartende Kehrtwendung kosteten dem Skistar nach Meldungen in den Medien jedoch einiges an Sympathie unter ihren Fans[3].

Erfolge

Übersicht

  • 1 x Gold Olympische Winterspiele Sotschi (2014, Super-G)
  • 2 x Gold Ski WM Vail / Beaver Creek (2015, Super-G und Riesentorlauf)
  • 1 x Gold Ski-WM Garmisch-Partenkirchen (2011, Super-Kombination)
  • 1 x Silber WM Vail / Beaver Creek (2015, Abfahrt)
  • 1 x Silber Olympische Winterspiele Sotschi (2014, Riesentorlauf)
  • 1 x Silber Olympische Winterspiele PyeonChang (2018, Super-G)
  • 1 x Silber bei der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen (2011, Teambewerb)
  • 1 x Bronze bei der Ski-WM in Schladming (2013, Riesentorlauf)
  • Gesamtweltcupsiegerin 2013/2014 und 2014/2015
  • 15 Weltcupsiege
  • 46 Podestplatzierungen im Weltcup
  • 2 x Europacup Gesamtsiegerin (2006, 2007)
  • 2 x österreichische Meisterin (Super-G 2011, Super-Kombination 2014)
  • 4 x Junioren-Weltmeisterin (2006, 2008)
  • 2 x Junioren-Vizeweltmeisterin (2006, 2008)
  • 1 x Bronze Junioren-WM (2009)
  • 1 x österreichische Jugendmeisterin (Riesentorlauf 2005)
  • 3 x Landescup-Gesamtsiegerin (2002 – 2004)

Olympische Winterspiele

Platzierungen (in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)
Platz Datum Ort Disziplin Nation
25. 17.02.2010 Vancouver Abfahrt CAN
16. 18.10.2010 Vancouver Super Kombination CAN
16. 20.02.2010 Vancouver Super G CAN
8. 10.02.2014 Sotschi Super Kombination RUS
DNF [4] 12.02.2014 Sotschi Abfahrt RUS
1. 14.02.2014 Sotschi Super G RUS
2. 18.02.2014 Sotschi Riesentorlauf RUS
12. 15.02.2018 PyeongChang Riesentorlauf KOR
2. 17.02.2018 PyeongChang Super-G KOR

Weltmeisterschaften

Platzierungen (in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)
Platz Datum Ort Disziplin Nation
4. 03.02.2009 Val d'Isere Super G FRA
7. 06.02.2009 Val d'Isere Super Kombination FRA
DNF 09.02.2009 Val d'Isere Abfahrt FRA
32. 14.02.2009 Val d'Isere Slalom FRA
5. 08.02.2011 Garmisch-Partenkirchen Super G GER
1. 11.02.2011 Garmisch-Partenkirchen Super Kombination GER
17. 08.02.2011 Garmisch-Partenkirchen Abfahrt GER
DNF 05.02.2013 Schladming Super G AUT
DNF 08.02.2013 Schladming Super Kombination AUT
11. 10.02.2013 Schladming Abfahrt AUT
3. 14.02.2013 Schladming Riesentorlauf AUT
1. 03.02.2015 Vail / Beaver Creek Super G USA
2. 06.02.2015 Vail / Beaver Creek Abfahrt USA
4. 09.02.2015 Vail / Beaver Creek Alpine Kombination USA
1. 12.02.2015 Vail / Beaver Creek Riesentorlauf USA
DNF 07.02.2017 St. Moritz Super-G SUI
22. 16.02.2017 St. Moritz Riesentorlauf SUI

Weltcup 2008/2009

Podestplatzierung
Platz Disziplin Ort Nation
2. Super-G Cortina d'Ampezzo ITA
Weltcupwertung
Platz Weltcup Punkte
26. Gesamt 260
6. Super Kombi 60
13. Super-G 135
26. Abfahrt 65


Weltcup 2010/2011

Podestplatzierungen (in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)
Platz Disziplin Ort Nation
3. Abfahrt Altenmarkt-Zauchensee AUT
3. Super-G Cortina d'Ampezzo ITA
Weltcupwertung
Platz Weltcup Punkte
12. Gesamt 555
5. City Event 30
6. Abfahrt 268
7. Super-G 142
9. Super Kombi 81
33. Riesentorlauf 34


Weltcup 2011/2012

"
Podestplatzierungen (in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)
Platz Disziplin Ort Nation
2. Super-G Lake Louise CAN
3. Super-G Beaver Creek USA
1. Riesentorlauf Lienz [5] AUT
3. Super-G Bad Kleinkirchheim AUT
2. Super-G Garmisch-Partenkirchen GER
2. Riesentorlauf Schladming AUT
Weltcupwertung
Platz Weltcup Punkte
5. Gesamt 994
3. Super-G 369
4. Riesentorlauf 442
8. Super Kombi 56
9. City Event 15
19. Abfahrt 107
54. Slalom 5


Weltcup 2012/2013

Podestplatzierungen (in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)
Platz Disziplin Ort Nation
3. Super-G Lake Louise CAN
2. Riesentorlauf Åre SWE
1. Riesentorlauf Semmering AUT
3. Abfahrt St. Anton AUT
2. Super-G St. Anton AUT
3. Riesentorlauf Marburg SLO
1. Super G Garmisch-Partenkirchen GER
1. Riesentorlauf Ofterschwang GER
Weltcupwertung
Platz Weltcup Punkte
3. Gesamt 1029
2. Riesentorlauf 480
3. Super-G 304
8. Abfahrt 209
13. Super Kombi 36


Weltcup 2013/2014

Podestplatzierungen (in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)
Platz Disziplin Ort Nation
2. Super-G Beaver Creek USA
3. Abfahrt Lake Louise CAN
3. Super-G Lake Louise CAN
3. Super-G St. Moritz SUI
1. Riesentorlauf Lienz AUT
2. Abfahrt Altenmarkt/Zauchensee AUT
2. Abfahrt Crans Montana SUI
1. Riesentorlauf Åre [6] SWE
1. Riesentorlauf Åre SWE
2. Super-G Lenzerheide SUI
1. Riesentorlauf Lenzerheide SUI
Weltcupwertung
Platz Weltcup Punkte
1. Gesamt 1371
1. Riesentorlauf 518
2. Abfahrt 464
2. Super-G 357
8. Superkombination 32


Weltcup 2014/2015

Podestplatzierungen (in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)
Platz Disziplin Ort Nation
1. Riesentorlauf Sölden AUT
2. Abfahrt Lake Louise CAN
2. Super-G Val d'Isere FRA
2. Riesentorlauf Kühtai AUT
2. Super-G Cortina d'Ampezzo ITA
2. Abfahrt St. Moritz SUI
2. Super-G St. Moritz SUI
1. Riesentorlauf Marburg SLO
1. Alpine Kombination Bansko BUL
1. Super-G Bansko BUL
2. Abfahrt Garmisch-Partenkirchen GER
3. Super-G Garmisch-Partenkirchen GER
1. Riesentorlauf Åre SWE
2. Super-G Meribel FRA
1. Riesentorlauf Meribel FRA
Weltcupwertung
Platz Weltcup Punkte
1. Gesamt 1553
1. Riesentorlauf 542
1. Alpine Kombination 100
2. Super-G 512
2. Abfahrt 399


Weltcup 2016/2017

Podestplatzierungen (in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)
Platz Disziplin Ort Nation
3. Super-G Cortina d'Ampezzo ITA
Weltcupwertung
Platz Weltcup Punkte
74. Gesamt 78
26. Super-G 60
45. Abfahrt 12
48. Riesentorlauf 6


Weltcup 2017/2018

Podestplatzierungen (in chronologischer Reihenfolge - sortierbar)
Platz Disziplin Ort Nation
1. Super-G Val d'Isere FRA
2. Super-G Crans Montana SUI
Weltcupwertung
Platz Weltcup Punkte
15. Gesamt 540
3. Super-G 339
12. Abfahrt 175
33. Riesentorlauf 26


Auszeichnungen

Bilder

 Anna Veith – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Weblinks

Quellen

Referenzen

  1. Quelle: Interview mit Anna Veith in der Salzburger Kronen Zeitung vom 30. Oktober 2016, http://www.krone.at/536746
  2. Quelle Salzburg24.at, online, 11. und 12. Mai 2015
  3. Salzburger Nachrichten, 27. Juni 2015 online
  4. Did not finished - ausgeschieden
  5. 1. Weltcuperfolg
  6. Ersatzrennen für Marburg
  7. Salzburger Nachrichten, 30. Oktober 2015
  8. Salzburger Nachrichten 05.04.2018 online