Josef Rutzinger

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Josef Rutzinger (* 13. September 1879 in Schlatt bei Schwanenstadt in Oberösterreich[1]; † 19. Oktober 1931 in Innsbruck)[2][3] war ein Salzburger Verleger.

Leben

Josef Rutzinger war der Sohn des gleichnamigen Danbauern Josef Rutzinger und seiner Frau Franziska, geborene Hörmann.

Im Jahr 1909 übernahm er, Schwiegersohn Reinhold Kiesels, mit seinen Schwägern Hans Glaser senior und Engelbert Buchroithner das Druck- und Verlagshaus Kiesel.[4]

In der vertraulichen Sitzung des Salzburger Gemeinderates wurde Josef Rutzinger am 9. Dezember 1913 das Bürgerrecht der Stadt Salzburg verliehen.[5]

Die Kiesel-OHG kaufte am 4. Oktober 1916 in Innsbruck die Wagner'sche Universitätsdruckerei und die Tageszeitung „Innsbrucker Nachrichten“.[3] Buchroither und Rutzinger übersiedelten nach Tirol, während Glaser das Verlagshaus Kiesel in Alleinverantwortung übernahm.[6]

Quellen

Einzelnachweise

  1. Taufbuch der Pfarre Schwanenstadt, Band V, S. 142.
  2. Innsbrucker Nachrichten, Ausgabe vom 19. Oktober 1931, Seite 1: Josef Rutzinger †. (via ANNO)
  3. 3,0 3,1 Kramml, Ursula: Salzburger Verlagsgeschichte von 1945 bis 1959. Diplomarbeit, Salzburg 2002. S. 134 bei FN 126.
  4. Artikel Reinhold Kiesel, gestützt auf Zaisberger, Friederika, Heinisch, Reinhard R. (Hg.): Leben über den Tod hinaus. Prominente im Salzburger Kommunalfriedhof. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 23. Ergänzungsband. Verlag der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg 2006
  5. ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 11. Dezember 1913, Seite 5
  6. Artikel Salzburger Verlagshaus Kiesel.