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Karin Dollinger

Mag. rer. nat. Mag. phil. Mag. Dr. iur. Karin Dollinger, ehemals Karin Philipp-Pommer (* 4. April 1969 in Salzburg), ist Landesbedienstete und SPÖ-Politikerin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Ausbildung und Beruf

Dollinger besuchte die Volksschule der Ursulinen in Glasenbach, die Unterstufe des Neusprachlichen Gymnasiums der Ursulinen in Glasenbach und die Oberstufe des Neusprachlichen Bundes-Gymnasiums in Salzburg-Nonntal, an dem sie im Jahr 1987 die Matura ablegte.

Sie absolvierte an der Universität Salzburg zunächst folgende Studien:

  • von 1987 bis 1993 die Lehramtsstudien der Mathematik sowie der Geografie und Wirtschaftskunde (1993 Mag. rer. nat.) und
  • von 1988 bis 1993 ein Diplomstudium der Geografie/Geoinformatik (1993 Mag. phil.).

In ihrer Studienzeit war sie zwei Jahre als Studienassistentin im Bereich Geographische Informationssysteme (GIS) tätig.

Ihrem Lehramtsstudium ließ Dollinger 1993/94 ein Unterrichtspraktikum am BRG Akademiestraße folgen.

Dann, 1994, trat sie jedoch in den Dienst des Landes Salzburg:

Im Jahr 1994 übernahm Dollinger die Aufgabe der GIS-Expertin im Referat „Planungsgrundlagen und Raumforschung“ (ab 1996: „Landesplanung und SAGIS“) der Raumplanungsabteilung des Amtes der Salzburger Landesregierung.[1] So begann auch ihre berufliche Zusammenarbeit mit Univ.-Doz. Dr. Franz Dollinger, den sie schon seit Studienzeiten kannte.

Im Jänner 2005 wurden Karin Dollinger (vom Referat „Landesplanung und SAGIS“) und Gerhard Tozzi (von der Organisationsberatung des Amtes der Landesregierung) mit dem von der Wirtschaftskammer Österreich gestifteten ersten Hauptpreis „Amtsmanager 2005“ ausgezeichnet. Der Preis wurde für den Salzburger Beitrag zum Geodatenverbund der österreichischen Bundesländer in der Sparte Raumordnung in Anwesenheit mehrerer Bundesminister sowie des Präsidenten der Wirtschaftskammer Österreich verliehen.[2]

Neben ihrem Beruf studierte Dollinger an der Universität Salzburg ab 2003 auch Rechtswissenschaften (2008 Mag. iur., 2016 Dr. iur.).

Von 2008 bis 2012 war sie in der Abteilung 5: Rechtsdienste Gewerbe und Infrastruktur des Amtes der Salzburger Landesregierung tätig.

Von 2012 bis 2018 war sie Politische Referentin des SPÖ-Landtagsklubs.

Politik

Im Juni 2012 übernahm Karin Dollinger von Christine Homola den Vorsitz der SPÖ-Sektion Morzg/Gneis/Nonntal.[3]

Bei der Gemeinderatswahl 2014 kandidierte sie auf dem sicheren 12. Platz der SPÖ-Liste und wurde Mitglied des Salzburger Gemeinderates.[4]

Ihre Gemeinderatstätigkeit begann mit einer Panne: In ihrer ersten, an Vizebürgermeister Dipl.-Ing. Harald Preuner gerichteten schriftlichen Anfrage begehrte Dollinger zu erfahren, wie viele alte Fahrzeuge Preuner der kroatischen „Gemeinde Slawonien“ geschenkt habe. Preuner ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, MMMag. Dollinger mit übertriebener Detailfreude darüber zu belehren, dass es sich bei Slawonien nicht um eine Gemeinde, sondern um einen Landesteil Kroatiens handelt.[5]

Während ihrer Gemeinderatstätigkeit übernahm sie in der SPÖ und parteinahen Organisationen weitere Funktionen:

  • 2015: SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende in der Stadt Salzburg
  • 2016: Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Salzburg
  • 2017: stellvertretende Bezirksvorsitzende der SPÖ Stadt Salzburg
  • 2017: stellvertretende Landesvorsitzende des BSA Salzburg
  • 2018: geschäftsführende Landesvorsitzende der SPÖ-Frauenorganisation

Nach der für die SPÖ enttäuschenden Landtagswahl 2018 wechselte Dollinger aus dem Gemeinderat in den neuen Landtag.[6]

Persönliches

Mit ihrem Ehemann hat Dollinger (2018) zwei Kinder und zwei kleine Hunde.

Lieblingszitat:

Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.[7]

Quellen

  1. Braumann, Christoph: Zwanzig Jahre Salzburger Geographisches InformationsSystem – SAGIS, in: Raumplanung aktuell. Die Zeitschrift für die Salzburger Raumentwicklung. Sonderheft: Raumforschung und GIS (Jänner 2008), S. 42 (43).
  2. Salzburger Landeskorrespondenz, 25. Jänner 2005: Zwei Salzburger wurden Amtsmanager 2005. Karin Philipp-Pommer und Gerhard Tozzi wurden für ihren Beitrag zum Geodatenverbund der Bundesländer ausgezeichnet
  3. SN, 21.06.2012: Neue Köpfe in den Stadtteilen
  4. Artikel "Mitglieder des Salzburger Gemeinderates"
  5. SN, Lokalausgabe 14.05.2014: Ohne Protokoll
  6. Bezirksblätter, 29. Mai 2018: Karin Dollinger wechselt in den Salzburger Landtag; Artikel „Salzburger Landtag nach der Landtagswahl 2018“ und dortige Quellen
  7. Facebook-Profil "Karin Dollinger" (abgerufen am 16. Juni 2018)

Weblink