Landshuter Hochzeit

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Martinskirche in Landshut, in der das Brautpaar 1475 Fürsterzbischof Bernhard von Rohr getraut wurde
Rathaus von Landshut, dahinter die Martinskirche

Die Landshuter Hochzeit geht auf eine Eheschließung des Salzburger Fürsterzbischofs Bernhard von Rohr zurück.

Geschichte

Am 14. November 1475 traute der Salzburger Fürsterzbischof Bernhard von Rohr die polnischen Königstochter Hedwig und den Baiernherzog Georg am Hochaltar der noch im Bau befindlichen Martinskirche in Landshut. Diese Hochzeit wird als "Landshuter Hochzeit" noch immer als Deutschlands größte historische Aufführung inszeniert. Sie wird alle vier Jahre veranstaltet und beeinhaltet einen Festzug durch die Altstadt mit stets über 2 000 Mitwirkenden.

Die Hochzeit zu Landshut im Jahre 1475 war damals und auch heute ein besonderes Ereignis. Waren es früher die politischen Verbindungen, die damit zwischen dem Herzogtum Bayern-Landshut und dem Königreich Polen geknüpft wurden, so ist die "Landshuter Hochzeit" heute ein großes historisches Fest in Deutschland.

Als nach schwierigen Verhandlungen im Jahre 1475 die Vermählung Herzog Georg des Reichen und der polnischen Königstochter Hedwig in Landshut stattfinden konnte, war es der Salzburger Fürsterzbischof Bernhard von Rohr, der die Vermählung in der der Landshuter Stadtkirche St. Martin vornahm.

Dazu eine Schilderung von der Ankunft der Hochzeitsgesellschaft:

Die Hochzeit des Herzogs Georg des Reichen in Landshut mit einer polnischen Prinzessin wurde in Anwesenheit vieler Fürsten und Edlen des Reiches mit beispielloser Pracht und auch mit größtem musikalischem Gepränge begangen: "Item der Königin pliesen und pfyffen aus der Herberge in die Kirchen und von der Kirchen in die Herberg vorbei hundert Trompeter und Pfeifer; das gab in der Kirchen ein solch Gedön, das einer nicht sein aigen wort hören konnte."

Quelle