Odo Stierschneider

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11. September 2013: von links Landesrat Dr. Heinrich Schellhorn, Odo Stierschneider aus Hallein, Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer und Landesrat Hans Mayr überreichten Odo Stiernschneider den Ehrenbecher des Landes Salzburg.

Odo Stierschneider (* 1. März 1939) war Chefredakteur der Halleiner Zeitung und Chefredakteur des Festspiel-Magazins Hallein.

Leben

Er ist der Sohn des Halleiner Malers und Zeichenlehrers Edmund Stierschneider.

Ein „besessener Halleiner“ feiert seinen 80er

Thomas Strübler berichtete in den Tennengauer Nachrichten, Ausgabe 14. März 2019, über Odo Stierschneider:

Odo Stierschneider war Herausgeber der Halleiner Zeitung, des Festspielmagazins Hallein und langjähriger Tennengauer-Nachrichten-Kolumnist. Heute schreibt er nur noch online. Ein Porträt zum 80. Geburtstag.

Der 80. Geburtstag? „Nur eine Vorstufe zum 90er“, scherzt Odo Stierschneider. Jene, die ihn schon einmal schnellen Schrittes zu einer Pressekonferenz eilen sahen oder die auf seiner Internetseite „Der Salzschreiber“ erscheinenden Berichte mitverfolgen, werden Stierschneiders Worte anlässlich seines „Runden“ nicht allzu sehr überraschen: „Das Wort Ruhestand muss ich erst im Lexikon nachschlagen. Schreiben ist für mich ein Lebenselixier.

Dabei zwang ihn bereits vor 23 Jahren ein Kopftumor zur Einstellung der von seinem Vater Edmund gegründeten „Halleiner Zeitung“, die er davor 25 Jahre lang leidenschaftlich geführt hatte. Mit den „Tennengauer Nachrichten“ hatte Stierschneider in dieser Zeit den ein oder anderen Strauß ausgefochten – wobei es mitunter heftig zur Sache ging. Da warf er den TN nach kritischen Berichten über den Zustand der Halleiner Altstadt schon mal über die „Halleiner Zeitung“ Rufschädigung vor und nannte die TN den „Erzfeind der heimischen Wirtschaft“. Worauf sich der damalige TN-Chefredakteur Michael Stadler zu einer entschlossenen Entgegnung veranlasst sah. „Natürlich war das ein Konkurrenzkampf“, sagt Stierschneider.

Besonders geärgert habe ihn, dass die „Halleiner Zeitung“ keine Presseförderung bekommen habe. „Der Wirbel hat sich aber bald gelegt. Danach hatten wir ein durchaus kollegiales Verhältnis.“ Und tatsächlich: Nach dem Aus der „Halleiner Zeitung“ 1996 bekam Stierschneider seine eigene Kolumne in den „Tennengauer Nachrichten“, die bis Anfang 2009 erschien.

Zwischen 1999 und 2009 war er zehn Jahre lang Herausgeber des Halleiner Festspielmagazins. „Ich bin ein besessener Halleiner. Ich habe immer versucht, die Stadt Hallein gegen alles – speziell gegen Salzburg – zu verteidigen. Das war eine innere Vorgabe. Das wollte ich fortsetzen“, erklärt Stierschneider, warum er 2009 mit 70 Jahren noch sein Internet-Medium „Salzschreiber“ aus der Taufe hob. Nach einer Cyber-Attacke im Jahr 2017 musste er sich als „Der Salzschreiber“ neu aufstellen.

Nach wie vor meldet er sich über diese Plattform zu Wort,wenn es darumgeht, „sein“ Hallein weiterzubringen. Wenn nötig, auch mit scharfer Kritik.

Als Gründungsmitglied und Vizepräsident der „Freunde der Festspielstadt Hallein“ sowie der „Freunde des Keltenmuseums Hallein“ und als Gründungsmitglied und Ehrenpräsident des Lions Clubs Salina Tennengau sowie als Ehrenmitglied des Lions Clubs Salzburg Paracelsus ist Stierschneider auch abseits des Schreibens aktiv geblieben. „Ich betreibe zwar keinen Sport, gehe aber zu so vielen Terminen wie möglich zu Fuß. Wenn ich ein paar Mal mit dem Auto unterwegs war, geht mir das Gehen schonwieder ab.

Auszeichnungen

Am 11. September 2013 überreichte Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer Odo Stierschneiden den Ehrenbecher des Landes Salzburg im Rahmen eines Festakts in der Residenz.

Weblink

Quellen