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Postalm

Almimpression von der Postalm in südöstlicher Richtung
Postalmkapelle, sie befindet sich in unmittelbarer Nähe der Postalmhütte

Die Postalm ist ein Almgebiet in den Salzkammergut-Bergen zwischen Strobl im Flachgau und Abtenau im Tennengau. Durch das Gebiet der Postalm führt die Mautstraße Postalmstraße.

Inhaltsverzeichnis

Name

die Postalmhütte, dahinter ist die Thoralm sichtbar

Der Name stammt aus der k & k Kaiserzeit, als Bad Ischl noch die Sommerresidenz des österreichischen Kaisers war. Da gab es dort auch eine bedeutende Poststelle mit vielen Postkutschen und einer großen Anzahl von Pferden. Im Sommer wurde ein Teil der Pferde zur Sommererholung auf diese Alm gebracht und so ergab sich der Name "Postalm".

Allgemeines

Das Almgebiet um die Postalmhütte wurde in der Zeit des intensiven Salzabbaues im Salzkammergut für so genanntes "Pölzholz" um ein Vielfaches erweitert. Heute wird das gesamte Gebiet, das mehrere Almen wie Lienbachalm, Einbergalm, Wiesleralm, Thoralm, Pitschenbergalm und andere umfasst, zusammen als "Postalm" bezeichnet.

2015

mehr dazu siehe Postalm Seilbahn- und Skilift Gesellschaft m.b.H. & Co. KG

Im Sommer 2015 erwarb die Erzherzog Johann Gemeinnützige Privatstiftung für Landschafts- und Denkmalschutz, dessen Stifter der Trachtenhersteller Gerhard Gössl ist, die Skilifte auf der Postalm. Um diesen Kauf gab es böses Blut, da diese von den Wirten der Postalm gekauft werden wollten, Gössl jedoch schneller agierte. Erwin Thoma aus Goldegg hatte Interesse mit Partner 30 Millionen Euro in ein Holzhotel für 300 bis 450 Betten auf der Postalm zu investieren. Aber es gab Probleme mit einem Grundeigentümer, Karl Hirschmanner, der aufgrund des Kaufes von Gössl auf diesen schlecht zu sprechen war[1].

Ein Jahr später, 2017 verkaufte Gössl die Postalmlifte an Karl-Heinz Prentner, der sie in den Konkurs schickte.[2]

2016

Am Wochenende 2./3. Juli 2016 gab es schwere Gewitter im gesamten Bundesland. Bei einem dieser heftigen Gewitter am Samstag, den 2. Juli, schlug ein Blitz in eine 150 Jahre alte Fichte ein, unter der eine Herde Kühe (Muttertiere) Zuflucht gesucht hatte. Durch die ungeheuer starke elektrische Spannung erlitten 18 Kühe einen sofortige Herzstillstand und verendeten. Neun Kühe der Herde überlebten den Blitzschlag. Der Schaden wurde mit 20.000 Euro beziffert.

Die Agrargemeinschaft auf der Postalm hält alljährlich rund 400 Tiere auf der 700 Hektar großen Almfläche der Postalm.

Bildergalerie

Ausblicke von der Postalm

Weblinks

Quelle

Fußnoten

  1. Salzburger Nachrichten, 27. Juli 2015
  2. Quelle www.salzburg24.at, abgefragt am 17. Mai 2017