Schneeweiß von Arnoldstein

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Die Schneeweiß von Arnoldstein waren ein Kärntner, zumindest von 1611 bis 1725 auch im Erzstift vertretenes Adelsgeschlecht.

Genealogie

Eine ältere Stammfolge:[1]

  • Nikolaus Schneeweiss von Arnoldstein, verh. mit Elisabeth von Aspach
    • Kaspar Schneeweiss von Arnoldstein, verh. mit Gertrude von Moosburg
      • Stephan Schneeweiss von Arnoldstein, verh. (1511) mit Apollonia Grimming von Niederrain
        • Christof Schneeweiss von Arnoldstein († 1577 [1564?], ermordet), Hofrichter in Arnoldstein, Kärnten, verh. mit 1. Anna von Leobenegg 2. Augustine Fleckh
Die unmittelbare Fortsetzung dieser Stammfolge kann hier nicht gegeben werden, jedoch folgendes weiteres Bruchstück:
  • Claudius Schneeweiß von Arnoldstein († 1642), verh. mit Christina Rottmayr († 1647)[2]
    • Johann Jakob Schneeweiß von Arnoldstein[3]

Personen mit Salzburgbezug

Ehrenreich Schneeweiß (* 15..; † 16..) war (1611) ein Salzburger Hauptmann und Pfleger zu Tittmoning.

Claudius Schneeweiß von Arnoldstein (vgl. oben) gelangte im Jahr 1581 in den Besitz der Bubenburg in Fügen (Zillertal)[4], 1641 in den Besitz der Burg Waisenberg (Weissenberg) in Kärnten[3]; im Jahr 1612 nahm er als Rittmeister am feierlichen Einritt des neugewählten Fürsterzbischofs Markus Sittikus in der Stadt Salzburg teil[5].[6]

Die Familie Schneeweiß stellte auch zwei Äbtissinnen des Benediktiner-Frauenstiftes Nonnberg:

Quellen und Einzelnachweise

  1. rootsweb, gespeist von Helmut Burger-Scheidlin.
  2. Wikipedia-Artikel Pfarrkirche Straßburg (Kärnten).
  3. 3,0 3,1 Wikipedia-Artikel Burgruine Waisenberg.
  4. www.burgen-austria.com: Bubenburg.
  5. Zauner, Judas Thaddäus/Gärtner, Corbinian: Chronik von Salzburg, Achter Theil = Neue Chronik von Salzburg, Zweyter Theil, Salzburg, Mayrische Buchhandlung, 1816. S. 25.
  6. Da zwischen dem Jahr 1581 und dem (Todes-)Jahr 1642 immerhin gut 60 Jahre liegen, sei der Möglichkeit gedacht, dass es sich in Wahrheit um mehr als eine Person handelte.
  7. Esterl, Franz, Chronik des adeligen Benediktiner-Frauen-Stiftes Nonnberg in Salzburg. Vom Entstehen desselben bis zum Jahre 1840. Aus Quellen bearbeitet. Salzburg (Duyle) 1841. S. 110−119, insb. S. 110.
  8. Esterl, Franz, aaO S. 102, 129, 131, 145.