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Strucker-Kaserne

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Die Strucker-Kaserne ist eine Kaserne des Österreichischen Bundesheeres in der Lungauer Gemeinde Tamsweg. Sie ist nach Jakob Strucker, einem Salzburger Landesverteidiger zur Zeit der Franzosenkriege, benannt.

Allgemeines

Pläne für den Bau einer Kaserne in Tamsweg reichen bis in die 1960er-Jahre zurück. Neben militärischen Interessen wollten Land und Bund dem Lungau dadurch vor allem auch wirtschaftliche Impulse geben. Am 15. März 1984 war es so weit: In Tamsweg wurde der Spatenstich für die Strucker-Kaserne gesetzt. Am 21. November 1986 wurde die Kaserne durch Bautenminister Übleis, Verteidigungsminister Krünes und Landeshauptmann Hans Katschthaler an die Soldaten übergeben.

In den folgenden acht Jahren war das neu aufgestellte Landwehrstammregiment 83 dort untergebracht. Mit der Auflösung des Verbandes wurden die in der Strucker-Kaserne dislozierten Teile dem Jägerregiment 8 in der Rainerkaserne unterstellt. Ab 1. April 1999 beherbergte die Kaserne die 2. Jägerkompanie des Jägerbataillons 24, die Ausbildungskompanie des Militärkommandos Salzburg und Teile der 2. Betriebsversorgungsstelle sowie der Stabskompanie des Militärkommandos. Mit 1. Juni 2006 wurde die 2. Jägerkompanie dem Jägerbataillon 26 in Spittal an der Drau (Kärnten) unterstellt.

Heute sind in der Stucker-Kaserne die weiterhin zum Jägerbataillon 26 gehörende 3. Jägerkompanie, die etwa 500 Jungmänner pro Jahr ausbildet, und der Milizverband des Jägerbataillon Salzburg "Erzherzog Rainer" beheimatet. Der Versorgungsteil der Garnison untersteht dem Militärkommando Salzburg. Ein österreichisches Unikum innerhalb des Bundesheeres ist der Katastrophenzug der Strucker-Kaserne mit den Spezialtrupps für Forst, Alpin, Technik und Sprengung.

Quellen

  • Salzburger Nachrichten
  • Lungauer Nachrichten