Chiemsee und Chiemgau gehmütlich

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Titelbild Buch Chiemsee und Chiemgau gehmütlich
Buchtipp Chiemsee und Chiemgau gehmütlich, Wandern, radeln, entdecken, erleben - rund um das Bayerische Meer
Autor: Walter Töpfner
Verlag: Verlag Anton Pustet
Erscheinungsjahr: 2018
ISBN 978-3-7025-0895-1

Verlagsinformation

Chiemsee und Chiemgau sind beliebte Urlaubs- und Freizeitregionen. Die oft noch naturbelassenen Ufer des „Bayerischen Meeres“ mit seinen grünen Inseln und die allgegenwärtigen Berge, aber auch das schöne Hinterland bieten eine Fülle von landschaftlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Die Eggstädter Seenplatte oder Flüsse wie die Alz bei Truchtlaching wollen erwandert und beim richtigen Wetter als Abkühlung genutzt werden. Auch Fahrradfreunde kommen im Chiemgau voll auf ihre Kosten, denn die Voralpenlandschaft ist verkehrsmäßig gut erschlossen und verfügt über ein dichtes Netz von Radwegen.

Beim Wandern soll aber der Genuss nicht zu kurz kommen. Die Touren führen durch Gegenden, wo neben den Sehenswürdigkeiten auch Biergärten und gemütliche Wirts- und Gaststuben zu finden sind. Außerdem ist das Buch Wanderführer und Lesebuch für interessierte Ausflügler zugleich, werden doch auch Geschichten über berühmte Personen und regionale Bräuche erzählt.

Salzburgbezug

Der Autor nimmt im Buch immer wieder Bezug auf die kirchliche Zugehörigkeit zur Erzdiözese Salzburg von Pfarren. Auch kommen in diesem Zusammenhang Wallfahrten nach Salzburg vor. Weitere Salzburgbezüge in Rezensionen möglich.

Rezension 1

Umfang- und detailreich mit vielen sehr guten Beschreibungen und Detailkarten

33 Vorschläge präsentiert Walter Töpner auf 300 Seiten und er wüsste wohl noch mehr, fehlt doch der Bereich am südwestlichen Ufer des Chiemsees (Raum Grabenstätt, Übersee und Marquartstein) in diesem Buch. Aber einerseits sind die 33 Vorschläge sehr unterschiedlich (also durchaus ausreichend für den Titel des Buches), andererseits ist es in Mode gekommen, „magische Zahlen“ wie 33, 66 oder 99, auch 100 schon gelesen, für die Anzahl von Kapiteln zu wählen.

Jede Rundfahrtbeschreibung hat folgende Aufbau: Zunächst gibt es eine Übersicht mit den Punkten Anfahrt, Kartenmaterial, Sehenswert, Spielplätze, Natur und Einkehrmöglichkeiten. Dann folgen unterschiedlich Zitierungen aus historischen Reisebeschreibungen in diesem Gebies oder ein Absatz „Chiemseemaler“ sowie die eigentliche Wegbeschreibung mit Angabe über Länge, Richtwert für Gehzeiten und Steigungsangaben. Zusammen mit den sehr guten Kartenausschnitten ergibt das für den Ortsunkundigen schon einen sehr brauchbaren Eindruck, ob diese Route für ihn geeignet und interessant wäre. Dann folgen oft mehrseitige Beschreibungen von Besichtigungsmöglichkeiten und Sehenswertem mit etwas Geschichte. Immer wieder entdeckte ich, neben Hinweisen auf die geschichtlichen Verbindungen mit dem Erzbistum Salzburg (das Bistum Chiemsee gehörte ja über Jahrhunderte zum Salzburger Erzbistum) auch andere interessante geschichtliche Details. So beispielsweise bei Schloss Wildenwart, dem Sommersitz König Ludwigs III., das noch heute im Besitz der Wittelsbacher ist.

Ansprechendes Bildmaterial, zum überwiegenden Teil vom Autor selbst, sowie zum Schluss des Buches Tipps, Informationen (u. a. Adressmaterial der Tourismusbüros oder Campingplätze) und ein Index machen dieses Buch zu einem guten Wanderbuch. Noch abschließend zum „ge(h)mütlichen“ im Buchtitel. Nachdem jeder etwas anderes und ge(h)mütlich verstehen wird, gibt es Vorschläge für Wanderungen um zehn Kilometer ebenso wie den 1,5 km langen „Entdeckungsvorschlag auf der Insel Frauenchiemsee“ oder eine Runde um den Klostersee von Seeon, die man bei der Hälfte der sechs Kilometer auch abkürzen kann.

Rezension 2

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Quellen