Diözesansynode 1968

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Die Diözesansynode 1968 war die erste in Salzburg nach dem 2. Vatikanischen Konzil.

Diözesansynode

Sie fand unter dem frisch gewählten Erzbischof von Salzburg Eduard Macheiner vom 16. bis 20. Oktober 1968 statt. An ihr nahmen insgesamt 179 Synodalen teil, 87 Weltpriester, 15 Ordenspriester, neun Ordensfrauen und 68 Laien. Vorrangiger Zweck der Synode war die Rezeption der Dokumente des zweiten Vatikanischen Konzils. Tagungsort war das Kongresshaus.

Geschichte

Bei einer Tagung[1], die vom 24. bis 26. August 1966 im Bildungshaus am Mönchsberg kündigte Erzbischof Andreas Rohracher an, er wolle für den Herbst 1968 eine Synode einberufen. Auf der Dechantenkonferenz am 15. September 1966 erklärte Ronacher seine Gründe für die Einberufung der Synode.

Am Festtag des Diözesanpatrons Rupertus, den 24. September 1967 wurde das Thema der Synode bekanntgegeben: Die Erneuerung der Erzdiözese durch lebendige Christengemeinden.

Bei der Synode wurden die Debatten teils lebhaft, teils leidenschaftlich, aber auch humorvoll geführt.

Einer der folgenschwersten Beschlüsse der Synode erregte die Pfarrgemeindeordnung, deren Einführung vom damaligen Stadtpfarrer von Wörgl, Jakob Mayr, dem späteren Ordinariatskanzler, Domkapitular, Weihbischof und Generalvikar, vorgetragen wurde.

Quelle

Einzelnachweise

  1. 40 Kleriker und Laien setzten sich mit dem Erzbischof auseinander, wie sich die Teilkirche von Salzburg in einer veränderten Welt darstellen und wie sie als Ortskirche ihre Sendung unter den Herausforderungen der Zeichen der Zeit in Gegenwart und Zukunft möglichst gut erfüllen kann; Zitat Quelle Seite 294