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Gemeines Blutströpfchen

Gemeines Blutströpfchen neben Weg zur Peter-Wiechenthaler-Hütte
Gemeines Blutströpfchen, Weg zur Peter-Wiechenthaler-Hütte
Gemeines Blutströpfchen, gesehen am Weg zur Peter-Wiechenthaler-Hütte

Das Gemeine Blutströpfchen (Zygaena filipendulae) ist ein heimischer Schmetterling und gehört zu den Bären und Widderchen.

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Das Gemeine Blutströpfchen weist auffällige Warnfarben auf. Es teilt seine rote Fleckenzeichnung auf den Vorderflügeln mit anderen Arten von „Blutströpfchen“. Beim Gemeinen Blutströpfchen sind im Gegensatz zum sehr ähnlich wirkenden Kleewidderchen, das nur über fünf Flecken verfügt, alle Flecken doppelt angelegt und in ihrer Größe vergleichbar. Die Grundfarbe der Flügel ist schwarz. Die Hinterflügel kennzeichnen eine schmal abgesäumte blutrote Färbung, die jedoch in Ruhestellung kaum zu sehen ist. Im Flug kommt diese Färbung voll zur Geltung und bewirkt ein sehr rotes Erscheinungsbild dieses Widderchens. Das Gemeine Blutströpfchen ist etwa 23 mm lang, die Fühler erscheinen spitz-keulenförmig und sie sind hakenartig gekrümmt. Eine sichere Bestimmung ist trotz dieser Merkmale schwierig.

Vorkommen

Magere Wiesen, sonnige Hänge und Waldränder sind bevorzugte Lebensräume. Im Salzburger Bergland auch über feuchten Wiesen und bis in 2 000 m Höhe anzutreffen. Dieses Widderchen ist weit verbreitet, kommt häufiger aber nur örtlich vor, wobei das Vorkommen des Gemeinen Blutströpfchen fast überall zurück geht.

Lebensweise

Seine Raupe wird bis über zwei cm lang, ist gelb gefärbt und weist eine breite schwarze Längsstreifung, unterbrochen durch die Körpersegmente, auf. Die Raupe findet sich von September bis Juni (mit Überwinterung) auf Hornklee und Bergkronwicke. Der Schmetterling enthält Gift und riecht nach Blausäure und kommt in einer Generation pro Jahr vor. Das Gemeine Blutströpfchen kann man in den Monaten Juli und August beobachten. Der Flug des Gemeinen Bluttröpfchens erscheint langsam und schwirrend. Wenn es sich auf Blüten nieder gelassen hat, kann man es nachhaltig und aus der Nähe betrachten und aufnehmen.

Quelle

  • Joseph H. Reichholf: „Schmetterlinge“, blv-Naturführer