Mühlbach am Hochkönig

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Karte
Karte 5505.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: St. Johann/Pg. (JO)
Fläche: 51,50 km²
Geografische Koordinaten: 47°22'36" N,
13° 7'33" O
Höhe: 854 m ü. A.
Einwohner: 1 461 (1. Jänner 2018)
Postleitzahl: 5505
Vorwahl: 0 64 67
Gemeindekennziffer: 5 04 15
Gliederung Gemeindegebiet: 2 Katastralgemeinden
Gemeindeamt: Mühlbach 251
5505 Mühlbach am Hochkönig
Offizielle Website: muehlbach.salzburg.at
Politik
Bürgermeister: Manfred Koller (SPÖ)
Gemeindevertretung (2014): 17 Mitglieder:
10 SPÖ
5 ÖVP
2 FPÖ
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 831
1880 922
1890 893
1900 1 019
1910 1 483
1923 1 837
1934 1 355
1939 1 230
1951 1 959
1961 1 971
1971 2 012
1981 1 652
1991 1 602
2001 1 629
2015 1 498
2017 1 474
Karte
Pfarrkirche zum hl. Sebastian
Das Arthurhaus am Fuße der Mandlwände.
Schartenalm
Stegmoosalm
Riedingtal mit Riedingalm
Sprungschanze
Denkmal für den Skispringer Josef „Sepp Bubi“ Bradl

Mühlbach am Hochkönig ist eine Gemeinde im Pongau am Fuße des Hochkönigstocks.

Geografie

Geografische Lage

Mühlbach am Hochkönig liegt südlich des Hochkönigstock an der Hochkönig Straße (B 164). Von Westen und Nordwesten strömen mehrere Bäche ins Ortsgebiet, wo sie als Mühlbach nach Mitterberghütten das Gemeindegebiet verlassen. Von großer Bedeutung ist der Mitterberg, ein Hochtal im Nordosten des Gemeindegebiets. Hier befindet sich eine bedeutende Kupfererzfundstätte Österreichs.

Ortsgliederung

Mühlbach am Hochkönig besteht aus zwei Katastralgemeinden, KG Mühlbach am Hochkönig und KG Schlöglberg.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind im Westen Dienten am Hochkönig, im Süden St. Veit im Pongau, im Südosten St. Johann im Pongau, im Osten Bischofshofen und im Norden Werfen.

Geschichte

1350 wurde mit dem Namen „Mulpach“ der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Bereits vor viertausend Jahren war Mühlbach ein bedeutender Bergbauort. Ohne bekannten Grund wurde jedoch der Abbau von Kupfererz plötzlich eingestellt und geriet in Vergessenheit. Durch Zufall wurde 1827 die Mitterberger Kupferlagerstätte wieder entdeckt. Nahe dem heutigen Hochkeilhaus wurde in einem Bachbett ein glänzendes, gelbes Stück Kupfererz, das anfangs für Gold gehalten wurde, gefunden. Daraufhin begann in Mühlbach am Hochkönig der neuzeitliche Kupferbergbau mit der Öffnung des Maria-Hilf-Stollens.

Auf Grund der Weltwirtschaftskrise und des Börsenkraches von 1929 wurde der Bergbau 1931 eingestellt. Bis 1938 ruhte er und ging nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland abermals in Betrieb. 1977 wurde der Bergbau endgültig eingestellt.

Ein Jahr nach der Stilllegung des Bergbaues wurde ein Skigebiet am Schneeberg errichtet. Mühlbach entwickelte sich daraufhin vom Bergbauort zum beliebten Urlaubsort und lebt heute vom Fremdenverkehr.

Religionen

Die Pfarrkirche zum hl. Sebastian ist die Pfarrkirche der Pfarre Mühlbach am Hochkönig.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Pfarrkirche zum hl. Sebastian

Hauptartikel: Pfarrkirche zum hl. Sebastian

Bereits 1520 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen. Der Bauernaufstand und der Geldmangel verhinderten die Fertigstellung. Erst im Jahre 1637 wurde der Bau abgeschlossen. Die Kirche war eine Filialkirche der Pfarre Bischofshofen. Sie wurde dem heiligen Sebastian geweiht. 1783 wurde ein eigener Friedhof genehmigt. Bis dahin wurden die Toten in Bischofshofen bestattet.

Kulturzentrum Knappenheim

Hauptartikel: Kulturzentrum Knappenheim

Das Knappenheim besteht seit 1952 und ist eines der ältesten Kulturzentren des Pongaues. Der Saal mit Bühne, Theatergarderobe, Foyer, Schank und Küche steht für jede Art von Veranstaltungen wie Hochzeiten, Konzerte, Theateraufführungen, Firmen- und Jubiläumsfeiern zur Verfügung.

Rupertihaus

Im Rupertihaus wohnte die Familie Bradl, bis es 1990 abbrannte.

Museen

Bergbaumuseum und Schaustollen

Hauptartikel: Bergbaumuseum und Schaustollen Mühlbach am Hochkönig

Das Museum führt durch die Geschichte vom prähistorischen Bergbau in Mühlbach am Hochkönig bis in die Neuzeit. Das Bergbaumuseum und der angeschlossene Schaustollen können von Mai bis Oktober während der regulären Öffnungszeiten (Donnerstag bis Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr, Schaustollenführung jeweils um 16:00 Uhr, Ausgangspunkt Museum) besichtigt werden. Sonderführungen sind auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten für Gruppen ab ca. zehn Personen nach telefonischer Terminvereinbarung möglich.

Bradl-Museum

Hauptartikel: Bradl-Museum

Das Bradl-Museum sollte bereits 2014 neu entstehen, 2016 stand es immer noch nicht.

Musik

Theater

  • Theatergruppe Mühlbach

Natur

Naturdenkmäler

  • Buchen am Eingang zum Riedingtal

Sport

Sport historisch

Das Nordisches Trainingszentrum im Riedingtal entstand 1969 auf Initiative von Skispringerlegende Buwi Bradl. Nach dem Tod von Buwi Bradl wurde im Jahr 1982 der Trainingsbetrieb eingestellt.

Vereine

Wirtschaft und Infrastruktur

Unterkunft

Öffentliche Einrichtungen

Rettungsorganisationen

Bildung

Politik

Bürgermeister

Hauptartikel: Bürgermeister der Gemeinde Mühlbach am Hochkönig

Auszeichnungen der Gemeinde

Ehrenbürger

Hauptartikel Ehrenbürger der Gemeinde Mühlbach am Hochkönig

Wappen

Am 22. September 1960 wurde der Gemeinde Mühlbach am Hochkönig durch die Salzburger Landesregierung das folgende Wappen verliehen:

Im blauen Schild ein silberner Dreifels, belegt mit gekreuzten schwarzem Eisen und Schlägel und davor aus naturfarbigem Wellenschildfuß ragend ein rotes Mühlrad.

Dabei verweist der Dreifels auf den Hochkönig, Hammer und Schlägel erinnern an den früheren Kupferbergbau, das Mühlrad an den Ortsnamen.

Gemeindepartnerschaften

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde

Hauptartikel: Töchter und Söhne der Gemeinde Mühlbach am Hochkönig
 Bilder von Personen aus Mühlbach am Hochkönig – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Bilder

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Quellen

Weblinks

Städte und Gemeinden im Pongau
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Über dieses Bild

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