Helene Matras

Aus Salzburgwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Prof. em. Dr. Helene Matras (* 5. April 1934 in Wien) war Vorstand der Abteilung für Kiefer- und Gesichtschirurgie des Landeskrankenhauses Salzburg.

Leben

Nach Ablegung der Reifeprüfung (1952) studierte sie an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien (1958 Promotion zum Dr. med. univ.).

Von 1958 bis 1960 absolvierte sie die Ausbildung zur Fachärztin an der Wiener Universitätszahnklinik, trat an dieser im Jahr 1961 eine Stelle als Assistenzärztin an und wechselte im Jahr 1962 (in dem sie auch einen Postgraduate Course in Prothetik und Kieferorthopädie an der University of Dentistry in Georgetown, USA besuchte) an die prothetische Abteilung der Zahnklinik der Universität Wien. Im Folgejahr kam sie an die Universitätsklinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie am Allgemeinen Krankenhaus Wien. In den Jahren 1968 bis 1970 war sie in verschiedenen Bereichen der Chirurgie an der Abteilung für Chirurgie I der späteren Medizinischen Universität Wien tätig. Im Jahr 1971 habilitierte sie sich an der Universität Wien und erhielt die Lehrbefugnis der Medizinischen Fakultät. 1977 verlieh ihr der Bundespräsident den Berufstitel eines außerordentlichen Universitätsprofessors.

Von 1983 bis 1995 stand Matras der Abteilung für Kiefer- und Gesichtschirurgie des Landeskrankenhauses Salzburg vor.

Von 1990 bis 1994 fungierte sie als Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.

Helene-Matras-Preis

Die Österreichische Gesellschaft für Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und Kraniofaziale Anomalien (ÖGLKG) vergibt alljährlich einen nach seiner Stifterin benannten Preis zur Förderung eines wissenschaftlichen (klinischen oder experimentellen) Forschungsprojektes auf dem Gebiet der Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und kraniofazialen Anomalien.

Quellen

Zeitfolge
Vorgänger

Gerhard Zisser

Leiterin der Abteilung für Kiefer- und Gesichtschirurgie des LKH Salzburg
1983−1995
Nachfolger

Christian Krenkel