Hugo Burghauser

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Hugo Burghauser (* 27. Februar 1896 in Wien; † 9. Dezember 1982 in New York, USA) war ein österreichischer Fagottist und Vorstand der Wiener Philharmoniker.

Leben

Hugo Burghauser war der Sohn des Wiener Beamten Hugo Burghauser und seiner Frau Hermine Emma, geborene Vogliati.[1] Er studierte an der Wiener Musikakademie Fagott und Klavier und war von 1919 bis 1938 Mitglied des Orchesters der Wiener Staatsoper und der Wiener Philharmoniker, deren Vorstand er 1932 wurde.

1937 wurde er Professor an der Wiener Musikakademie, musste jedoch 1938 nach Kanada emigrieren. Von 1941 bis 1943 spielte er im New Yorker NBC-Orchester, 1943 bis 1965 im Orchester der Metropolitan Opera.

Salzburgbezug

Im Rahmen der Salzburger Festspiele war Hugo Burghauser zwischen 1921 und 1933 in zahlreichen Konzerten als Solo-Fagottist und als Mitglied der Bläservereinigung der Wiener Philharmoniker zu hören. 1934 gelang es ihm als Orchester-Vorstand der Wiener Philharmoniker, Arturo Toscanini für die Salzburger Festspiele zu gewinnen.

1934 heiratete er die Choreografin und Ballettmeisterin der Wiener Staatsoper Margarete Wallmann (* 1904; † 1992). Allerdings wurde die Ehe, nachdem er 1938 in die USA und seine Frau nach Argentinien geflohen waren, am 5. Februar 1939 in Wien gerichtlich geschieden.[2]

Ehrungen

Hugo Burghauser war Ehrenmitglied der Wiener Philharmoniker.

Richard Strauss widmete ihm 1947 sein Duett-Concertino für Klarinette und Fagott.

Memoiren

  • Philharmonische Begegnungen. Erinnerungen eines Wiener Philharmonikers. Zürich (Atlantis) 1979.

Quellen

Einzelnachweise