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Richard Strauss

Richard Georg Strauss (* 11. Juni 1864 in München; † 8. September 1949 in Garmisch-Partenkirchen), Komponist und Dirigent, war Mitbegründer und Präsident der Salzburger Festspiele.

Inhaltsverzeichnis

Strauss und Salzburg

Richard Strauss war mit den Salzburger Festspielen von Anfang an verbunden: Zum 150. Geburtstag von W. A. Mozart dirigierte er 1906 ein Festkonzert. Er gehörte neben Max Reinhardt und Franz Schalk dem Kunstrat der Salzburger Festspielhausgemeinde an und übernahm 1917 dessen Präsidentschaft. Als seine Festspielidee dann in die Realität umgesetzt wurde, sah man Strauss zunächst gerne am Dirigentenpult bei Mozart-Opern.

1926 leitete Strauss erstmals mit Ariadne auf Naxos eine seiner eigenen Opern bei den Salzburger Festspielen. 1929 sollte mit dem Rosenkavalier die bis heute meistgespielte Oper Richard Strauss' in Salzburg folgen. Neben München und Wien entwickelte sich Salzburg im Sommer zu den wichtigsten Aufführungsstätten seiner Werke.

Als bedeutendster Strauss Interpret in Salzburg darf heute Karl Böhm gelten, der sich besondere Verdienste um das Werk des Festspielmitbegründers erworben hat.

Strauss Opern in Salzburg

  • 1926: Ariadne auf Naxos
  • 1929: Rosenkavalier
  • 1932: Die Frau ohne Schatten
  • 1933: Die ägyptische Helena
  • 1934: Elektra
  • 1939: Der Bürger als Edelmann
  • 1952: Arabella
  • 1952: Die Liebe der Danae
  • 1959: Die schweigsame Frau

Weiterführend

Für Informationen zu Richard Strauss, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema

Quelle