Inneres Nonntal

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Das Innere Nonntal ist Teil der Salzburger Altstadt und Weltkulturerbe.

Allgemeines

Das Innere Nonntal umfasst jene Teile des Salzburger Stadtteils Nonntal, die sich zwischen dem Rudolfsplatz im Norden (mit dem Künstlerhaus und der ehemaligen Polizeikaserne), links und rechts der Nonntaler Hauptstraße (im nördlichen Teil gehört auch die Volksschule Nonntal dazu) bis zur Almgasse und Teile der Brunnhausgasse, im Norden begrenzt durch den Festungs- und Nonnberg.

Gebäude

Das Innere Nonntal ist von einer Reihe gut erhaltener mittelalterlicher Bürgerhäuser geprägt. Das Zentrum des Inneren Nonntals wird wesentlich von Häusern bestimmt, die im Charakter des 17. Jahrhunderts erhalten sind. Hier steht neben der Erhardskirche das im Kern seit 1310 bestehende Siechenhaus (Krankenhaus), das die Äbtissin Margarethe von Gebind für notleidende Klosterangehörige errichten ließ und das ab 1603 als Krankenhaus für weibliches Dienstpersonal des Domkapitels diente, dem bald ein Spital für männliche Kranke auf der anderen Seite der Kirche folgte.

Am Haus Nonntaler Hauptstraße 18 sind in mehr als zwei Metern Höhe zwei Gedenktafeln angebracht, die an das Hochwasser vom 25. Juni 1786 und das Hochwasser vom 14. September 1899 erinnern. Bevor die Salzach reguliert wurde, war das Gebiet südlich von Nonntal ein feuchtes Auen- und Sumpfgebiet.

An der Brunnhausgasse steht das Erzbischöfliche Brunnhaus

Quellen

  • Ursprünglich im Artikel Nonntal
  • Stadtteilgliederung auf SAGIS