Rudolfsplatz

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Der Rudolfsplatz mit Blick auf die ehemalige Polizeikaserne.
Ganz links, das rote Gebäude ist die ehemalige Polizeikaserne, davor befindet sich der Rudolfsplatz.
Im Herbst 2020 wurde der Rudolfsplatz saniert.

Der Rudolfsplatz ist ein Platz und einer der zentralen Verkehrsknoten in der Landeshauptstadt Salzburg.

Geografie

Er befindet sich am linken Salzachufer an der Karolinenbrücke südöstlich der Altstadt, gehört jedoch bereits zu Nonntal.

Geschichte

Der Platz ist, wie der Rudolfskai, seit 1910 nach Kronprinz Rudolf (* 1858; † 1889) benannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich anstelle der heute von der Stadt Salzburg mit Blumen begrünten Verkehrsinsel im Mittelpunkt des Kreisverkehrs eine Tankstelle. Im Gebäude Rudolfsplatz Nr. 3 war früher die Polizeikaserne, die nach dem Neubau der Landespolizeidirektion in die Alpenstraße übersiedelte.

Verkehr

Am Rudolfsplatz endet der Rudolfskai, auf dem der Verkehr von der Staatsbrücke als Einbahnstraße stadtsauswärts geführt wird. Er ist mit der in beiden Richtungen befahrbaren Karolinenbrücke, dem Kajetanerplatz sowie mit der Hellbrunner Straße und Nonntaler Hauptstraße verbunden.

Der Rudolfsplatz selbst war als Kreisverkehr konzipiert. Weil sich dort immer wieder Auffahrunfälle infolge von Rückstau ergaben, die durch Fahrzeuge entstanden, die von der Alpenstraße oder aus Nonntal kommend in das Kaiviertel abbiegen wollten, wurde mit 15. November 2010 ein Abbiegeverbot im Kreisverkehr erlassen. Fahrzeuge, die nun von Salzburg Süd oder Nonntal in das Kaiviertel (z. B. in die Parkgarage Barmherzige Brüder) möchten, müssen nun zunächst die Karolinenbrücke überqueren, den Kreisverkehr Dr.-Franz-Rehrl-Platz umrunden und dann wieder zurück über die Karolinenbrücke in die Kaigasse einfahren.

Täglich werden auf diesem Platz rund 55 000 Kfz gezählt.

Luftgüte

Luftgüte Messstation Rudolfsplatz

Am Rudolfsplatz ist eine permanente Messstelle zur Erfassung und Beurteilung der Luftgüte in der Stadt Salzburg eingerichtet. Hier werden täglich verschiedene Parameter zur Luftreinhaltung erhoben und mit anderen Messstellen im Land Salzburg in Vergleich gesetzt[1].

Am Freitagabend, den 26. Februar 2016, war ein arbeitsloser 32-jähriger Salzburger kurz vor Mitternacht zu schnell und alkoholisiert (1,5 Promille) von der Hellbrunner Straße auf den Rudolfsplatz unterwegs. In der Rechtskurve am Platz verlor er die Kontrolle über sein Auto und prallte gegen die dort auf der begrünten Verkehrsinsel aufgestellte Station zur Messung der Luftgüte. Der Metallcontainer wurde dabei zerstört und es entstand ein Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Euro.[2]

Gebäude

Der Rudolfsplatz ist mit markanten Gebäuden umbaut:

Ämter

Stolpersteine

Rund um den Rudolfsplatz liegen 27 Stolpersteine: Sieben vor dem Salzburger Landesgerichtsgebäude, Rudolfsplatz 2, einer vor dem Gebäude Nonntaler Hauptstraße 1 und neunzehn vor dem Bezirksgericht Salzburg, Rudolfsplatz 3.

Quellen

Einzelnachweise