Hauptmenü öffnen

Stub-Ache

Bild
280px
Basisdaten
Länge: 5,2 km
Quelle: Schneiderau
Quellhöhe: ca. 1 000 m ü. A.
Mündung: Uttendorf
Mündungshöhe: ca. 800 m ü. A.
Höhenunterschied: ca. 200 m

Die Stub-Ache entwässert das Stubachtal bei Uttendorf im Pinzgau.

Beschreibung

Stub-Ache wird jener Gebirgsbach genannt, der nach dem Zusammenfluss von Ödbach und Wurfbach in der Schneiderau entsteht und im weiteren Verlauf linksufrig durch den Guggenbach, den Sturmbach und den Scheiterbach und rechtsufrig durch den Ferschbach, den Wallersbach und den Wittenbach gespeist wird. Darüber hinaus münden auch noch kleinere Bäche wie der Schrabach, der vor seiner Einmündung den Schrabachfall bildet, in die Ache. Ihr Wasser stammt somit ausschließlich aus den Hohen Tauern und wird von der Kraftwerksgruppe Stubachtal neben den Speicherseen oberhalb des Talschlusses auch sehr intensiv zur Energiegewinnung eingesetzt. Im Ferschbach kommt das Mineral Magnetit vor. Die Stub-Ache mündet im Gemeindegebiet von Uttendorf rechtsufrig in die Salzach.

Etymologisches

Die Stub-Ache ist namensgebend für die Uttendorfer Katastralgemeinde Stubach, sowie für das Stubachtal. Urkundlich werden Herren von Stupach bereits 1130 und 1440 genannt. Eine andere urkundliche Bezeichnung lautet Stupekhen, wie des Stubechen Witib in der Stubach im Jahr 1368. Aufgrund der Bezeichnung –beck ist vorauszusetzen, dass der Name ursprünglich nicht als Achen- sondern als Bach-Name verstanden wurde. Es ist möglich, dass das nur für das 14. Jahrhundert gegolten hat. Es könnte aber auch sein, dass –ach zu –bach, -beck umgeformt wurde. Das Bestimmungswort Stub wird gemeinhin in Ableitung von „stäuben“ gesehen.

Quellen