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Volksschule Obertauern

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Die Volksschule Obertauern, die höchste Bergschule Österreichs (auf 1 738 m ü. A.), war eine Volksschul-Expositur in der Ortschaft Obertauern, die teils zur Lungauer Gemeinde Tweng, teils zur Pongauer Gemeinde Untertauern gehört.

Geschichte

Die Volksschule Obertauern wurde am 7. Jänner 1948 als Expositur der Volksschule Tweng provisorisch eröffnet und befand sich zunächst in einem Gastzimmer der Moaralm. 1952 übersiedelte die Expositur-Klasse in das Wirtschaftsgebäude des Tauernhauses Wiesenegg. Seit 1962 war sie im Westtrakt des Jugendheimes Bergheim der Erzdiözese Salzburg untergebracht, das hierfür Schulräume eingerichtet hatte.

Seit 1967 wurde die Schule als Expositur der Volksschule Untertauern geführt, auf deren Gemeindegebiet das Schulgebäude lag. 1969 wurde die Volksschul-Oberstufe aufgelöst, 1972 die Volksschule aufgelassen. Seither werden die Schüler in die jeweilige Gemeinde-Volksschule der für sie zuständigen Gemeinde gefahren.

1948 hatte die Schule 8 Schüler. Bekanntester Schüler war der spätere Physiker und Kabarettist Heinz Oberhummer, der älteste Sohn des Oberlehrers.

Klassenleiter

Quellen

  • Kanduth, Helmut: Erfolgsgeschichte des Wintersport- und Sommererholungsortes Obertauern. Erster Teil 1930 bis 1982. In: Kanduth, Helmut und Michael Jessner: Obertauern in zwei Teilen. Geschichte des Ortes, der aus dem Nichtsentstand. Tourismusverband Obertauern 2017.