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Bettina Mitterer

Bettina Mitterer

Bettina Mitterer (ehemals Dürnberger) (* 16. Oktober 1962) ist ÖVP-Politikerin und ehemalige Bürgermeisterin von Lofer.

Politische Karriere

Bei den Bürgermeisterwahlen 2004 wurde Bettina Mitterer am 7. März 2004 erstmals zur Bürgermeisterin gewählt und war damit eine von nur drei Bürgermeisterinnen im Bundesland Salzburg. Sie ist außerdem stellvertretende Landesobfrau des Salzburger Wirtschaftsbundes und – seit 2004 – der ÖVP Salzburg. Zudem sitzt sie im Aufsichtsrat der zur Wohnbaugenossenschaft Salzburg Wohnbau gehörenden Salzburger Siedlungswerk GmbH.

Ihre erste Amtszeit war geprägt von wiederholt aufflammenden Streitereien mit der Loferer FPÖ und einem langen Rechtsstreit mit einem Loferer Unternehmer und Betreiber des lokalen Fernsehkanals. Er hatte Dürnberger als Lügnerin bezichtigt und musste diese Aussagen nach dem Rechtsstreit zurücknehmen.

Am 8. März 2005 erhielt sie gemeinsam mit ihren Bürgermeisterkolleginnen Sonja Ottenbacher (Stuhlfelden) und Helga Hammerschmied (Leogang) den Irma-von-Troll-Borostyáni-Preis, der in diesem Jahr an Pionierinnen der Arbeitswelt ging.

Ihr Bürgermeisteramt in Lofer verteidigte sie bei der Wahl 2009 ohne Gegenkandidaten mit einer Zustimmung von 88%. Am 14. Oktober 2013 trat sie von ihrem Amt zurück.

Privates

Bettina Mitterer besuchte die Tourismusschulen Salzburg - Kleßheim, arbeitete von 1979 bis 1986 als Bankkauffrau. Sie heiratete in erster Ehe den Loferer Transportunternehmer Dürnberger (Hallenstein) und führte dann mit ihrem ersten Mann ein Transportunternehmen. Im Jahre 2007 heiratete sie in zweiter Ehe den Saalbacher Bürgermeister Peter Mitterer. Da man als Bürgermeister seinen Wohnsitz in der eigenen Gemeinde haben muss, durften Bettina und Peter Mitterer offiziell nicht zusammen wohnen. Doch Peter Mitterer sagte dazu: "Es gibt einen Hauptwohnsitz in Lofer - das ist der von meiner Frau – und einen in Saalbach – das ist meiner. Und da wir unter der Woche ohnehin Arbeit haben, verbleibt jeder meistens in seiner Gemeinde. Ansonsten ist Lofer mit 47 Kilometern ja nicht weit weg – da kann man jederzeit hin- und herfahren."

Ihren Abschied 2013 aus der Gemeindepolitik kommentierte sie so: „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Man hat schon sehr viele schöne Begegnungen und ich habe einiges erreicht. Aber als Privatperson kann man nicht mehr so persönlich angegriffen werden wie als Bürgermeisterin. Da wird man mit der Zeit schon sensibel.

Bettina Mitterer will sich nun beruflich zunächst auf die Arbeit in der Frühstückspension in Saalbach, die sie mit ihrem Mann − der wie sie am 14. Oktober 2013 von seinem Bürgermeisteramt zurücktrat − aufgebaut hat, konzentrieren, privat auf ihre Rolle als Oma der beiden Kinder ihrer Töchter. Außerdem will das Paar mehr Zeit für die gemeinsamen Hobbys haben − In die Berge gehen, Ski fahren, Reisen nach Thailand, Malaysia, Vietnam oder Bali.

Quellen