Café Hötzendorf – Café Stranzky

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Das Café Hötzendorf – Café Stranzky war ein Caféhaus in der Stadt Salzburg und befand sich am Hagenauerplatz in den Räumen des ehemaligen Bekleidungshauses Gebrüder Gollhofer.

Geschichte

Das Café Hötzendorf wurde dort Anfang des 20. Jahrhunderts eingerichtet. Das Gebäude selbst stammt aus dem 14. Jahrhundert und hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Zunächst taucht als Besitzer der Name des Stadtrichters Chunrad auf (15. Jahrhundert), dann im 16. Jahrhundert Johann Sailler, der aus dem Gebäude eine Wirtsbehausung, also einen Gasthof machte, den Saillerwirt.

Im 18. Jahrhundert taufte der neue Besitzer Georg Haratinger die Wirtsbehausung in Goldenes Einhorn um. Georg Nelböck erwarb schließlich 1835 das Haus, das dann 1855 in ein vorderes und ein hinteres Haus getrennt wurde. Letzteres erwarben Anton und Maria Daghofer. Der Teil zur Getreidegasse wurde 1864 zum Gasthaus zu den drei Alliierten von Karl Schattenfroh. Das Gebäude wechselte noch mehrmals den Besitzer, ehe es 1918 von Johanna und Franz Viktor Gollhofer gekauft wurde – Haus Nr. 10.

Wie erwähnt entstand zunächst das Café Hötzendorf, benannt nach dem österreich-ungarischen Feldmarschall Conrad von Hötzendorf (18521925), da im Caféhaus Erinnerungsstücke zu sehen waren. Dann wurde es nach seinem neuen Besitzer Ludwig Stranzky in Café Stranzky umbenannt, bis es 1923 aufgelassen wurde. Allerdings eröffneten Martina und Ludwig Stranzky dann das Café Mönchsberg im Haus Mönchsberg Nr. 27, das ein sehr beliebtes Tanzcafé wurde.

In den Räumen an der Getreidegasse zog die Firma Gans A. G., ein Bettfederngeschäft, ein.

Quelle