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Christbaumtauchen in Zell am See

Das Christbaumtauchen in Zell am See ist eine Veranstaltung der Wasserrettung Zell am See, die alljährlich am ersten Weihnachtstag (25. Dezember) am Zeller See (Pinzgau) stattfindet.

Das Christbaumtauchen

Ein zuvor in zwölf bis 15 m Tiefe in der Oberschneiderbucht nahe des Grand Hotels Zell am See versenkter Christbaum wird unter den Klängen feierlicher Musik von Tauchern an die Oberfläche gebracht. Um die Auftauchstelle bilden Taucher einen Kreis mit Fackeln, bevor der Christbaum an das etwa 20 Meter entfernte Ufer gebracht wird. Ein Feuerwehr und Geschenke eines Weihnachtsmannes[1] an die kleinen Gäste beschließen das Christbaumtauchen in Zell am See.

2017 fand diese Veranstaltung zum 40. Mal statt. 14 Mitglieder der ASBÖ Wasserretung Zell am See und vier Taucher der Freiwilligen Feuerwehr Zell am See waren bei diesem Jubiläum ins Wasser abgetaucht. Der älteste Taucher erinnerte sich daran, dass man früher immer klitschnass wurde, es gab auch noch keine elektrischen Kerzen am Baum, sondern sogenannte Knicklichter. Manchmal sei es so kalt gewesen, dass man zunächst Eis aus dem See schneiden musste, um abtauchen zu können.

Man gedenkt mit diesem Christbaumtauchen den Menschen, die im See gestorben sind. 2017 gab es ein Todesopfer. 133 Einsätze mit 2 000 freiwilligen Einsatzstunden wurden 2017 von den 29 Mitgliedern der Wasserrettung Zell am See gezählt.

Quelle

Salzburger Nachrichten, 27. Dezember 2010 und 27. Dezember 2017

Fußnote

  1. Weihnachtsmänner sind ansonsten aber im Pinzgau nicht heimisch; das Christkind ist nach wie vor hier zu Hause