Diskussion:Aigen

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Gemeindevorsteher

Die frühere selbständige Ortsgemeinde Aigen (beinhaltend zB. auch damals noch Parsch) existierte jedenfalls bis 31.12.1938. 1876/1877 fand sich Zb. ein Gemeindevorsteher Josef Neureiter (Ökonom (?), (um 1911 zB. Fruhstorfer). In den Zeitungen findet sich kein früherer vor 1876. Frau Dr. Sonja Pallauf gibt zwar u. anderem die Errichtung der Ortsgemeinde Aigen (aus dem früheren Dorf) mit 1850 an (MGSLK, 2013, Band 148, S 147, ich glaube aber fast, dass diese doch erst real in den 1870ern (vielleicht 1873) erfolgt ist. In vielen Salzburger Gemeinden scheinen dann erst ab 1873 Gemeindevorsteher auf. Hat wer von Archiven die früheren Gemeindevorsteher? Benutzer:Hager 08:45, 10 Dec 2015 (CET)

Alte Trabrennbahn

Also ich weiß nicht, Benutzer Dr. Reinhard Medicus meint, die alte Trabrennbahn, wo heute die Rennbahnsiedlung steht, sei eigentlich Parscher Gebiet. Ich weiß aber, dass die Finanzlandesdirektion 5026 (Aigen) als Postleitzahl hat - somit das Gebiet herum ebenfalls zu Aigen gehören muss. Ich fand auch in Büchern immer wieder Hinweise auf Veranstaltungen "auf der Trabrennbahn in Aigen" - was ist nun die "Wahrheit"? Benutzer:Peter Krackowizer 08:03, 20. Mär 2007 (CET)

ich kenn mich ja in aigen gar nicht recht aus, aber einen beitrag kann ich leisten: die PLZ ist kein hinweis darauf, ob ein gebäude zu einem stadtteil gehört oder nicht. so werden sicherlich teile von parsch dem postamt 5023 gnigl und andere dem postamt 5026 aigen zugeordnet. also, alles was ich sagen kann: PLZ ist kein argument. geschichtliche hinweise allerdings durchaus ... --Mecl67 12:38, 20. Mär 2007 (CET)

Eine breite Mehrheit von Experten vertritt die Meinung, dass die "Rennbahnsiedlung" doch zu Parsch und nicht zu Aigen zu zählen ist. Unbestritten gehört aber der gesamte Stadtteil Parsch zur Katastralgemeinde Aigen und ist damit im "weitesten Sinn" Teil des Stadtteiles. Das ist wohl die Lösung des Rätsels: Die Rennbahnsiedlung gehört zu Parsch und gleichzeitig zur KG Aigen. Diese Siedlung gehört aber primär zum Stadtteil Parsch. Ausschlaggebend ist dafür u.a. die Zugehörigkeit der Rennbahnsiedlung

  • zum Schulprengel Parsch
  • zum Pfarrsprengel Parsch
  • Die Rennbahnsiedlung ist räumlich wesentlich besser an Parsch anzugliedern,
  • Die Rennbahnsiedlung wird von führenden Experten zu Parsch gerechnet (auch etwa von Hübl und Prillinger im Heimatkundebuch der Stadt Salzburg 1965)
  • Die dortige Bevölkerung zählt sich nach meiner Kenntnis eher zu Parsch als zu Aigen.

Dass sich die Rennbahnbetreiber lieber nach Aigen, das als Landschaftsgarten weit über Salzburg hinaus berühmt war, ausgerichtet haben, als nach der damals noch weit entfernt liegenden Siedlung Parsch, bleibt verständlich. Schließlich war die Rennbahn ja Teil des Grünraumes und kein Stadtteil. (Damals wurde zudem auch etwa das Borromäum noch vielfach zum Äußeren Stein gezählt und nicht zu Parsch.) Heute ist aber die Rennbahnsiedlung kein Landschaftsgarten mehr und auch keine Villenlandschaft mit weitläufigen Parks.

Im übrigen könnte natürlich eine geplante Stadtteilgliederung des Magistrates abgewartet werden, was allerdings noch etwa etrliche Monate dauern dürfte. Dr. Reinhard Medicus 18:50, 1. Apr 2007 (CEST) Siehe dazu auch: Benutzer-Medicus-Diskussion "Diskussion Stadtteile"