Franz Anton von Braune

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Franz Anton Alexander von Braune (* 16. März 1766 auf Schloss Saalhof in Maishofen; † 24. September 1853 in der Stadt Salzburg) war Salzburger Botaniker und Entdecker des Seeknödels.

Leben

Franz Anton von Braune war der Sohn des Zeller Pflegers Alexander von Braune. Er besuchte in Salzburg das Collegium Rupertinum und studierte nach dem Besuch des Gymnasiums Rechts- und Verwaltungswissenschaften, wurde 1790 Gerichtsanwärter am Pfleggericht Werfen,1794 Kanzleischreiber, später war er auch Aufseher des Botanischen Gartens der Stadt Salzburg. 1801 wurde er Sekretär im Salz- und Bergwesen an der Salzburger Hofkammer. 1806 verlor er unter Österreichischer Verwaltung seine Arbeit. 1809 erhielt er unter bayrischer Verwaltung dann wieder eine Anstellung als Sekretär in der landärztlichen Schule. Sein Versuch als Lehrer am Salzburger Gymnasium unterrichten zu dürfen, wurde von österreichischer Seite trotz seiner herausragenden Qualifikation mehrfach entschieden abgelehnt. Er musste sich deshalb 1816 mit der Arbeit als (schlecht bezahlter) Referent für geistliche und weltliche Stiftungen zufriedengeben. Seit 1815 war er korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Vereinigungen im In- und Ausland (u.a. München, Göttingen, London, Moskau).

Publikationen

Franz Anton von Braune schrieb zahlreiche Werke, darunter die folgenden:

  • Salzburgische Flora, oder Beschreibung der im Erzstift Salzburg wild wachsenden Pflanzen. 3 Bände. Salzburg (Mayr) 1797.
  • Salzburg und Berchtesgaden. Ein Taschenbuch für Reisende und Naturfreunde. Wien (C.F.Beck) 1821.
  • Der Fremde in Salzburg. Neuester und vollständiger Wegweiser in der Stadt Salzburg und ihren Umgebungen. Salzburg (Mayr), 1. Auflage, 1836, 2. Auflage, 1838, 3. Auflage, 1843; Link (1. Auflage) Link (2. Auflage) Link (3. Auflage)
  • Das große und berühmte Untersberg-Torfmoor-Gefild bei Salzburg; dessen Natur- und Culturs-Geschichte, Bestandtheile, Benützung der Torflager und der Torfwasser- und Schlamm-Heilbäder, mit besonderer Darstellung der Bade-Anstalt-Beschaffenheit zu Mittermoos. Ein Taschenbuch für Naturfreunde und Badegäste. Salzburg (Mayr) 1845.

Quellen

  • Dr. Wurzbach, Constantin von: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, enthaltend die Lebensskizzen der denkwürdigen Personen, welche 1750 bis 1850 im Kaiserstaate und in seinen Kronländern gelebt haben. Zweiter Teil. Wien 1857
  • Lahnsteiner, Josef: Mitterpinzgau. Saalbach, Saalfelden, Lofer, Salzburgisches Saaletal. Selbstverlag, Hollersbach 1962.