Gerichtssteine in St. Georgen bei Salzburg

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Ein Gerichtsstein.

Es gibt mehrere Gerichtssteine St. Georgen in der Flachgauer Gemeinde St. Georgen bei Salzburg.

Geschichte

Mechthild von Haunsberg gründete 1297 die Pfarrkirche St. Georgen und gab ihr und den jeweiligen Kirchenherren und Pfarrern auch die Gerichtsbarkeit. Jeder Gerichtsherr oder sein Taidinger berief ein- bis viermal jährlich eine ordentliche Gerichtsversammlung, ein Taiding, ein. Im Dreieck wurden drei Haselgerten oder Steine aufgerichtet und mit einer roten Schnur verbunden. Dies war der Gerichtsplatz.

Beschreibung

Zwei der drei Gerichtssteine wurden gegenüber dem Dechantshof aufgestellt und flankieren das Kaiserdenkmal. Die Steine sind walzenförmig mit einem Durchmesser von 27 cm und einer Höhe von 90 cm. Oben verjüngen sich die Walzen auf eine ebene Fläche von zehn Zentimeter Durchmesser. Der dritte Gerichtsstein ist unauffindbar.

Quelle