Hermine Bechinsky

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Stolperstein für Hermine Bechinsky an der Ecke Rainerstraße Nr. 15/Hans-Prodinger-Straße Nr. 19

Hermine Bechinsky, geborene Stein (* 25. Mai 1861 in Teltsch-Telc, im damals noch österreichischen Mähren, heute Tschechien; † 30. April 1943 im KZ Theresienstadt) war ein aus der Stadt Salzburg deportiertes Opfer des Nationalsozialismus.

Leben

Bechinsky gehörte dem jüdischen Glauben an. Nach dem Tod ihres Gatten Josef (+ 3. Dezember 1912, lebte sie in bei ihrer Tochter Ella (* 15. Juli 1886 in Teltsch (Telc); † 27. Juli 1964 in Salzburg), verheiratete Fuchs. Das Grundstück in Salzburg-Josefiau wurde 1939 enteignet, später jedoch nicht restituiert.

Bechinsky ging 1938 in die Tschechoslowakei, wurde jedoch von dort aus am 18. Mai 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 30. April 1943 starb.

Zum Andenken an Hermine Bechinsky wurde am 7. Juli 2011 an der Ecke Rainerstraße Nr. 15-Hans-Prodinger-Straße Nr. 19 ein Stolperstein verlegt.

Quelle