Holzmusik Saalfelden

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Die Holzmusik Saalfelden spielt mit aus Holz gefertigten Instrumenten.

Allgemeines

Die Gruppe wurde 1929 vom Saalfeldener Hubertuswirt Hias Gruber gegründet. Für den damaligen Faschingsumzug in Zell am See wurden Fabel- und Tierwesen wie Fuchs, Hund, Goaß, Schlange, Drache und Vogel aus Holz gefertigt. Auch eine Teufelsgeige ließ zur Melodie einer Ziehharmonika ihre Laute erklingen. Die Musik wurde durch Schlagen, Streichen und Klappern gemacht. Ursprünglich bestand die Rhythmusgruppe aus 32 Mann. Zur Zeit umfaßt die Formation neun Mann.

Zu den Höhepunkten der Vereinsgeschichte gehören die Mitwirkung in der ORF-Show Klingendes Österreich, mehrere Fernsehaufnahmen sowie Reisen nach Deutschland, Südtirol und Belgien. Die heute verwendeten Instrumente stammen zwar nicht mehr aus dem Gründungsjahr, sind aber auch bereits über 30 Jahre alt. Gespielt wird nur echte Volksmusik. Noten brauchen die Musikanten keine. "Wir spielen nur nach Gehör und Gefühl", erzählt Obmann Georg Stöckl. Geübt wird unmittelbar vor den Auftritten.

Bekleidet ist die Gruppe mit Lederkniebundhosen und hellblauen Stutzen, roter Weste sowie schwarzem Hut mit einer weißen und einer roten Feder. Sozusagen "live" erleben kann man die echte "Saalfeldner Holzmusi" nur bei besonderen Veranstaltungen - etwa bei Brauchtums- oder Musikantentreffen oder bei Hochzeiten.

Quellen