Johann Hofer (Alpinist)

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Gendarmerie-Inspektor Johann Hofer vulgo Birkl Hans (* 1943 in Bramberg; † 17. Mai 1981 in Saalbach-Hinterglemm) war Gendarmerie- und Zivilbergführer sowie Extrembergsteiger.

Leben

Auf einer Klettertour mit Peter Meilinger entdeckte Hans Hofer 1965 in der Nord­wand des Eiskögele (3 436 m ü. A.) im Süden des Stubachtales die bisher größte An­sammlung von Bergkristallen in den gesamten Alpen. Diese wurden 1966 unter der Leitung von Oberst Friedrich Lacchini vom Österreichischen Bundesheer im Zuge einer großangelegten Alpinübung für das Haus der Natur geborgen, wo sie seitdem ausgestellt sind.

Im Zuge einer Wintereinsatzübung der Alpinen Einsatzgruppe Neukirchen am Großvenediger war Hofer Leiter der Einsatzgruppe, die am 25. März 1969 die Schlieferspitze (3 290 m ü. A.) bestieg.

Im Frühjahr 1972 war Teilnehmer einer Expedition, bei der sein Bergsteigerfreund Andreas „Andi“ Schlick verschollen am Manaslu in Nepal, einem der vierzehn Achttausender, mit einer Höhe von 8 163 m ü. A. der achthöchste Berg der Erde, zurückblieb. Zu Hause in Taxenbach trauerte die schwangere Frau von Andi Schlick. Freund Hans Hofer nahm sich der Witwe an. Die beiden heirateten.

Am 17. Mai 1981 kam er bei einem Hubschrauber-Absturz bei der Stoffenalm, südlich von Saalbach-Hinterglemm ums Leben. Auf der Suche nach einem vermissten deutschen Segelflugzeug streifte der Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres bei schlechter Sicht die Materialseilbahn im Schwarzachengraben und stürzte ab.

Quellen