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Johann Mayr (Großkreuzbergbauer)

Leben

Mayr war von 1834 bis 1874 Bauer auf dem Großkreuzberggut in Kreuzberg (Pfarrwerfen/Bischofshofen).

Dem Salzburger Landtag gehörte er in der ersten Wahlperiode vom 6. April 1861 bis zum 17. Juli 1866 und vom 7. Dezember 1866 bis zum 2. Jänner 1867 als Vertreter des Großgrundbesitzes an.

Aufgrund rechtskräftiger Verurteilung durch das Oberlandesgericht Wien vom 27. Juli 1866 wegen des Vergehens gegen die Sicherheit des Lebens verlor Johann Mayr gemäß § 17 der Landtagswahlordnung seine Wählbarkeit und somit auch sein Mandat. Durch kaiserlichen Gnadenakt wurde die Arreststrafe in eine Geldstrafe umgewandelt und wurden auch die an die Strafe geknüpften Rechtsfolgen nachgesehen. Ungeachtet dieser Nachsicht trat der Mandatsverlust ein. Bei der am 4. Dezember 1866 durchgeführten Neuwahl wurde Johann Mayr neuerlich gewählt. Diese Neuwahl wurde am 7. Dezember 1866 für gültig erklärt, eine Neuangelobung erfolgte indes aufgrund der vorzeitigen Auflösung des Landtages nicht mehr.

Quelle

  • Voithofer, Richard: „… dem Kaiser Treue und Gehorsam …“. Ein biografisches Handbuch der politischen Eliten in Salzburg 1861 bis 1918. Wien (Verlag Böhlau) 2011. ISBN 978-3-205-78637-5. S. 86 und 142.